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Wie eine Mühle funktioniert

Wie eine Mühle funktioniert

In der Tüshaus-Mühle kann man am Pfingstmontag an Führungen teilnehmen.Bludau Foto: Bludau

Von Marie Rademacher

Deuten. In Deuten steht ein altes Gebäude, das ziemlich besonders ist: die Tüshaus-Mühle. Mühlen werden Gebäude genannt, in denen Getreide zu feinem Mehl gemahlen wird. Das passiert meistens, indem zum Beispiel Weizen- oder Roggenkörner zwischen zwei große Steine gegeben werden, die sich bewegen und die Körner so zerreiben. Aber natürlich müssen diese Steine auch irgendwie angetrieben werden. Früher, als noch nicht alles mit elektrischen Motoren angetrieben werden konnte, weil es die überhaupt noch nicht gab, haben die Müller – so heißen die Menschen, die in einer Mühle arbeiten, – ihre Maschinen durch die Kraft des Windes oder des Wassers angetrieben. Deshalb sind Mühlen meistens auch so markante Gebäude: Entweder sie haben große Flügel, die Energie erzeugen, die dann in die Maschine fließt. Oder sie liegen an einem Bach, in den ein großes Mühlrad ragt, das durch seine Bewegung die Kraft erzeugt, mit der sich die historischen Mühlsteine bewegen. Auch in der Tüshaus-Mühle in Deuten ist das so. Es ist eine klassische Wassermühle. Wer sich mal aus nächster Nähe anschauen will, wie das Müller-Dasein früher war, kann am Montag das Mühlenfest besuchen.

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