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Westfalenliga: In Brambauer stehen die Zeichen auf Sturm

BRAMBAUER Das erste Punktspiel dieser Saison zu null, keine Rote Karte und mit satten 23 Treffern der beste Sturm der Westfalenliga 2 - Dirk Bördeling könnte fast der glücklichste Trainer dieser Klasse sein. Wäre da nicht das ewig Verletzungspech, das die Fußballer des BV Brambauer 13/45 verfolgt.

von Von Bernd Janning

, 06.10.2008
Westfalenliga: In Brambauer stehen die Zeichen auf Sturm

Bei allem Erfolg bleibt Westfalenligist BV Brambauer auch weiter nicht vom Verletzungspech verschont. Dennis Stolzenhoff (rechts) verletzte sich und musste mit dickem Fuß zur Halbzeit ausgewechselt werden.

Beim 3:1 im Finale des Kreispokals erwischte es erneut Joachim Coers (Verdacht auf schwere Bänderverletzung). Nach dem 5:0 gegen SF Siegen II im Punktspiel am Sonntag gingen Dennis Stolzenhoff und Daniel Schaffer angeschlagen vom Platz. Doch Bördeling weiß, dass Verletzungen zwar böse, aber stete Begleiter des Sports sind. Deshalb blickt er lieber auf die letzten Erfolgszahlen: Erstmaliger Gewinn des Kreispokals, in der Meisterschaft der dritte Heimerfolg in Serie bei 8:1 Toren - das sind schon hohe Hausnummern.

"Das war schon ein absolut erfolgreiches Wochenende", sagt der Trainer, dreht den Focus aber schnell auf anstehende Aufgaben: "Jetzt müssen wir uns auf die beiden schweren Auswärtsspiele in Kornharpen und in Dröschede vorbereiten." Und dann? Dann folgen sage und schreibe fünf Heimspiele in Serie. Gut, denn der Schuh drückt auswärts. Der BVB sammelte bisher nur einen mageren Punkt. Er holte ein 2:2, das allerdings ausgerechnet bei Topteam Recklinghausen.Der BVB ist Torgarant

Mut macht das Pokalfinale. Es war auswärts. Und in jenem Spiel und jetzt gegen Siegen klappte endlich auch, was zuvor mit viel Pech oft in die Hose gegangen war: Die frühe Führung - jeweils 2:0 nach fünf bzw. 16 Minuten - hat Sicherheit gebracht. Geht es so weiter, fällt die Bilanz auf des Gegners Platz bald sicher auch besser aus. Ohne Gegentor blieb der BVB das letzte Mal am 18. Mai beim 3:0 über Schwerte und davor am 18. November beim 3:0 gegen Hordel.

Wer sich den BVB dieser Saison ansieht, darf sich über viele Tore freuen. Mit 23 geschossenen stellen die Schwarz-Weiß-Roten nach acht Spieltagen den besten Sturm der Liga. Auch wenn ihr Drang nach vorne teuer ist - 21 Gegentore stehen zu Buche, nur Siegen II (23) und Olpe (28) haben mehr. Immerhin: Seit Sonntag ist die Tordifferenz erstmals in diesem Spieljahr positiv.

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