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Westfalenliga 2: Haue für den VfL - 1:4 daheim gegen Kornharpen

SCHWERTE So trist wie das Wetter war auch die Stimmung am Schützenhof nach der unerwarteten 1:4-Klatsche gegen Kornharpen. Damit musste der VfL Schwerte bereits die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und ist auf Platz 13 in der Tabelle abgerutscht.

von Von Jörg Krause

, 05.10.2008
Westfalenliga 2: Haue für den VfL - 1:4 daheim gegen Kornharpen

Harte Landung für den VfL Schwerte: Der Westfalenligist unterlag auf dem Schützenhof mit 1:4 gegen Kornharpen.

Zwei Punkte trennen die Blau-Weißen noch von der Abstiegszone. VfL-Trainer „Kiki“ Kneuper läutete den Abstiegskampf ein. Dabei begann die Partie recht verheißungsvoll. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem beide Mannschaften den Weg zum Tor suchten. Und in der 27. Minute war dann auch der Bann gebrochen: Torjäger David Flamme erzielte endlich sein erstes Saisontor. Nach einer Flanke von Berkan Vardi köpfte er am zweiten Pfosten ein. Doch der Jubel war noch nicht ganz verhallt, da war der Vorsprung wieder dahin.

Die fehlende Cleverness, die Kneuper bei seinem Team anmahnte, zeigte sich hier deutlich. „Da wollten nach dem Führungstreffer gleich mehrere Spieler etwas zu trinken haben. So viele konnte ich gar nicht mit der Fliegenklatsche verjagen“, so der Coach. Kornharpen nutzte in Form von Kai Strohmann die Situation zum Ausgleich. Wer nach der Pause einen Sturmlauf der Schwerter erhofft hatte, wurde enttäuscht. Das Bemühen war dem VfL nicht abzusprechen. Doch je länger die Partie dauerte, umso mehr wurde deutlich: Es lief einfach nicht viel zusammen. Da war keine Homogenität im Spiel, die Missverständnisse häuften sich und das Resultat waren dann Einzelaktion, die im Sande verliefen. Bezeichnend oft die fragenden Blicke des Akteurs am Ball, die sagen wollten: Wohin?

Die Gäste waren da zielstrebiger. Zweimal konnte Limberg gegen Dworniczak aus kürzester Entfernung retten, dann war Torjäger Sebastian Janas zum 2:1 zur Stelle. Nach einem Freistoß griff der VfL nicht energisch an und Andreas Golm schlenzte den Ball in den Winkel – die Entscheidung. Als der VfL mit Kunze und Kilabaz die Offensive verstärkte und den Libero auflöste, wurde er gnadenlos ausgekontert. Janas legte noch mal quer und Putze schoss ins verwaiste Tor ein. Statt in der Tabelle Boden gut zu machen, trat das Gegenteil ein. Am Schützenhof ist große Ernüchterung eingekehrt

Daniel Limberg, Sebastian Schrage, Marc Braier, Steve Kozole, Marcel dos Santos, Berkan Vardi, Mehmet Aslan (65. Patrick Kunze), Dennis Tost, Philipp Sprenger (73. Bekir Kilabza), Serkan Arslan, David Flamme.

David Menke, Kai Strohmann, Hendrik Weber, Marco Knappik (82. Christopher Bogdan), Hubertus Thiers, Andreas Golm, Roman Dworniczak, Tim Krickhahn, Pierré Putze, Jimmy Thimm, Sebastian Janas.

1:0 (27.) Flamme, 1:1 (28.) Strohmann, 1:2 (54.) Janas, 1:3 (61.) Golm, 1:4 (80.) Putze.

Murat Celik (Gelsenkirchen).

140.

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