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WestLB-„Bad-Bank“ kommt mit Altlasten-Abbau zügig voran

Düsseldorf. Die „Bad Bank“ der WestLB, EAA, macht weiter Fortschritte beim Abbau der milliardenschweren Altlasten der ehemaligen Landesbank. Das Portfolio aus Wertpapieren, Krediten und Beteiligungen sank im vergangenen Jahr nominal um 23 Prozent auf rund 23 Milliarden Euro, wie das Institut am Montag in Düsseldorf mitteilte. Damit seien rund 85 Prozent aller 2009 und 2012 von der WestLB übernommenen Positionen inzwischen abgebaut, sagte EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers.

WestLB-„Bad-Bank“ kommt mit Altlasten-Abbau zügig voran

Matthias Wargers ist zu sehen. Foto: Marius Becker/Archiv

Er bekräftigte, dass es weiterhin möglich sei, das für 2027 angepeilte Ende der Abwicklung vorzuziehen. „Es gibt eine Option, die Arbeit frühzeitiger beenden zu können“, sagte Wargers. Auf einen genauen Zeitpunkt werde er sich aus geschäftlichen Gründen nicht festlegen. Dazu gebe es viele Spekulationen, darunter das Ende der aktuellen Legislaturperiode der NRW-Landesregierung als möglichen Zeitraum. „Das sind alles Größenordnungen, denen ich nicht widersprechen würde“, sagte er.

Auch die Mitte 2012 von der WestLB übernommenen Derivate konnten im vergangenen Jahr weiter deutlich abgebaut werden. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Nominalvolumen dieses Portfolios um 20 Prozent auf rund 206 Milliarden Euro. Einst hatte das Volumen bei mehr als einer Billion Euro gelegen.

Die ehemals größte deutsche Landesbank war in der Finanzkrise tief in die roten Zahlen gerutscht und im Jahr 2012 zerschlagen worden. Schon drei Jahre zuvor war die EAA (Erste Abwicklungsanstalt) zum Abbau der WestLB-Altlasten geschaffen worden.

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