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Werner SC trifft auf angeknockte Hardter

Fußball: Landesliga 4

SV Dorsten-Hardt heißt der Gegner des Werner SC am Sonntag in der Fußball-Landesliga. Die Hardter wurden vorigen Sonntag unfein mit 0:6 aus der Winterpause geholt. Das macht es nicht einfacher für den WSC.

Werne

, 23.02.2018
Werner SC trifft auf angeknockte Hardter

Pascal Harder (l.) dürfte am Sonntag zu seinem ersten Punktspieleinsatz für die Werner kommen. Ob es für den erkälteten Andre Gretenkort (r. im Hintergrund) auch für einen Einsatz reicht, ließ Trainer Lars Müller am Freitag offen. © Foto: Marvin K. Hoffmann

Landesliga 4
SV Dorsten-Hardt – Werner SC

Die SG Borken hatte die Hardter mit sechs Gegentreffern vorigen Sonntag auf die Heimreise geschickt und dem SV gezeigt, worum es in den kommenden Wochen gehen wird: Abstiegskampf. 22 Punkte hat der kommende Gegner des WSC auf dem Konto. Fünf mehr als das Team von Lars Müller. Trainer Marc Wischerhoff ärgert sich über die Instabilität seines Teams – etwas, das beim SV fast schon normal geworden ist in den vergangenen Jahren. „Wir haben jetzt wieder den Druck, den wir gar nicht haben wollten. Es scheint fast, als ob wir das bräuchten“, sagt Wischerhoff.

In Werne lässt sich Lars Müller vom 0:6 zuletzt nicht blenden. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ergebnis es einfacher für uns macht. Die haben einen auf den Deckel bekommen und wissen, was sie nun leisten müssen“, sagt Müller und fügt an: „Das ist nichts, wo du mal eben hinfährst und die weghaust. Unabhängig von deren letztem Ergebnis.“

Trotzdem werde man natürlich antreten, um zu gewinnen. „Am Ende ist es ein Ergebnissport. Aber man weiß eben nie genau, wo man steht und das wird sicher nicht das entscheidende Spiel der Rückrunde“, sagt Müller. Beruhigend für ihn sind die Optionen, die er durch die Neuzugänge Pascal Harder und Andre Gretenkort zunächst in der Defensive und im zweiten Schritt auch eine Reihe davor bekommt. Bilden die beiden die Innenverteidigung zusammen oder einer von beiden mit Niklas Link, kann Joel Simon ins Mittelfeld rücken. Auch die Wahl zwischen zwei und drei Innenverteidigern zu haben, kann im weiteren Saisonverlauf nur hilfreich sein.

In Gretenkort steht aber der Einsatz von einem Verteidiger auf der Kippe. Der 36-Jährige war erkältet, hat am Donnerstag nicht trainiert. Müller tendiert dazu, Gretenkort maximal von der Bank zu bringen. Daneben fehlt Tobias Jücker berufsbedingt und auch Kapitän Chris Thannheiser kann auf unbestimmte Zeit wegen seiner Rücken- und Adduktorenbeschwerden nicht helfen.

In der Hinserie hat Werne mit 2:4 verloren. Es war der Auftakt zu einer vier Spiele dauernden Niederlagen-Serie, ehe in Senden ein 1:1 gelang. „Gegen die kommenden vier Teams ist noch Luft nach oben. Die Gegner werden zwar wissen, dass wir mittlerweile weiter sind, aber ich glaube dennoch, dass wir besser abschneiden können“, sagt Müller. Den Anfang kann er mit seinem Team am Sonntag in Dorsten machen.

Anpfiff:

Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Storchsbaumstraße 59, 46282 Dorsten

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