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Werne ist familienfreundlich

WERNE Auch wenn der Kreis Unna laut Familienatlas 2007 in Sachen Familienfreundlichkeit zu den Schlusslichtern unter den 439 Kreisen und kreisfreien Städten der Republik zählt, „auf Werne trifft so eine schlechte Beurteilung mit Sicherheit nicht zu“, ist Jugendamtsleiterin Elke Kappen überzeugt.

von Von Rudolf Zicke

, 04.10.2007

    Die Lippestadt ist in der Studie des Bundesfamilienministeriums zwar nicht explizit aufgeführt, Elke Kappen kennt auch die konkreten Bewertungskriterien noch nicht – aus ihrer täglichen Arbeit heraus glaubt sie jedoch, Werne durchaus als familienfreundlich bezeichnen zu können, „auch wenn manche Leute immer wieder das Gegenteil behaupten.“

Zwei Jugendzentren

„Welche 30 000-Einwohner-Stadt unterhält schon wie Werne zwei Jugendzentren? Außerdem haben wir einen Streetworker, eine familiengerechte Stadtbücherei, die VHS, die Familienbildungsstätte, Musikschule und und und...“, listet Kappen weiter auf. Die Schullandschaft sei ebenso vorbildlich wie die Kindertageseinrichtungen.

Keine Defizite

Wirkliche Defizite in der Familienfreundlichkeit kann Elke Kappen in Werne nicht ausmachen, lediglich Dinge, die optimiert werden können. „Aber auch da sind wir auf dem richtigen Weg“, meint sie. So werde zurzeit an dem Aufbau eines Familiennetzwerkes gearbeitet, mit dem die Zusammenarbeit der Institutionen effektiver gestaltet werden soll.

Schulsozialarbeiter bald im Einsatz

Außerdem würden künftig Schulsozialarbeiter eingesetzt, um Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu lösen; Sprachförderung sei ein weiteres Themenfeld, auf dem die Stadt handele. Zu guter Letzt glaubt Elke Kappen, dass die Situation in Werne kaum zu dem schlechten Abschneiden des Kreises Unna im Familienatlas 2007 beigetragen haben kann. 

  

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