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Kirchen reicht Renovierung der Kapelle aus – Erweiterung nicht nötig

Friedhofskapelle soll saniert werden

Den beiden großen Kirchen in Werne reicht eine Renovierung der Friedhofskapelle am Südring völlig aus. Eine kostspielige Erweiterung sei nicht nötig.

Werne

, 06.05.2018
Kirchen reicht Renovierung der Kapelle aus – Erweiterung nicht nötig

Die Friedhofskapelle benötigt eine Sanierung. Speziell die Türen, die nicht mehr richtig schließen. © Jörg Heckenkamp

Modernisierung ja, Erweiterung nein – auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Debatte um die Zukunft der Friedhofskapelle im Ausschuss für den Kommunalbetrieb bringen.

Donnerstagabend, 3. Mai 2018, diskutierte das Gremium über Gedanken, die Trauerhalle in der Kapelle am Südring zu erweitern. Dazu hatte es sich Sachverstand in Form der Geistlichen Pfarrdechant Jürgen Schäfer und von der evangelische Kirche Pfarrer Alexander Meese eingeladen.

Die meisten Trauergemeinden seien nicht größer als 40 Gäste

„Eine Erweiterung ist für uns nicht nötig“, sagte Schäfer. Die meisten katholischen Beerdigungen wären um die 40 Trauergäste groß. Tendenz: abnehmend. Für die schätzungsweise zwei Mal im Jahr, wenn es größere Trauergemeinden gibt, etwa beim Begräbnis von Prominenten, lohne sich ein solcher Aufwand nicht.

Das bestätigte Schäfers evangelischer Amtskollege Alexander Meese. „In den acht Jahren, die ich in Werne bin, habe ich insgesamt vielleicht vier Beerdigungen erlebt, bei denen die Trauerhalle nicht ausreichte.“ Das rechtfertige keinen derartigen Aufwand.

Einige Renovierungsarbeiten an der Friedhofskapelle nötig

Stattdessen sollte es lieber Renovierungsarbeiten an der Friedhofskapelle geben. Meeses Hauptwunsch: „Die beiden Türen schließen nicht mehr richtig, das sollte man reparieren.“ Denn durch die nicht geschlossenen Türen dränge oftmals der Straßenlärm vom Südring in die Kapelle.

Pfarrdechant Schäfer ergänzte, seine Gemeinde wünsche sich „einen neuen Anstrich und den Austausch von einigen Fenstern“. Auf diese Wünsche ließ sich die Politik gerne ein und beauftragte die Verwaltung, die Kosten zu ermitteln und das Verfahren zur Sanierung in Gang zu setzen.

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