Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jugendliche feiern mit viel Alkohol – und rasten dann völlig aus

Vorfall in Werne nach der Maifeier am Cappenberger See

Wenn der Mai-Feiertag auf der Polizeiwache endet: Ein 23-jähriger Bergkamener hat am Dienstag erst seine Freundin geschlagen, dann in einem Haus in Werne randaliert und schließlich die Polizeibeamten getreten und bespuckt. Auch seine 16-jährige Freundin aus Werne soll extrem aggressiv gewesen sein. Die beiden hatten zuvor – wie Tausende andere Jugendliche auch – am Cappenberger See gefeiert.

Werne

02.05.2018
Jugendliche feiern mit viel Alkohol – und rasten dann völlig aus

Zwei alkoholisierte Jugendliche leisteten am 1. Mai erheblichen Widerstand gegen die Polizei. Ein 23-Jähriger aus Bergkamen musste deshalb die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Er hatte zuvor am Cappenberger See (Foto) gefeiert. © Marc Fröhling

Nachdem er heftigen Widerstand geleistet hatte, verbrachte ein 23-jähriger Bergkamener die Nacht im Gewahrsam der Polizei. Am Dienstag, 1. Mai, wurde die Polizei gegen 21.30 Uhr das erste Mal zu einem Einsatz in die Straße Am Sunderbach in Werne gerufen. Dort trafen die Beamten auf mehrere betrunkene Jugendliche, die zuvor die Maifeier am Cappenberger See besucht hatten.

Freund schlägt 16-Jährige ins Gesicht

Der 23-Jährige hatte sich auf dem Rückweg mit seiner 16-jährigen Freundin gestritten und ihr mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Die Geschädigte befand sich nach Polizeiangaben im Garten eines Hauses, ihr Freund wollte zu ihr. Da die geschädigte Jugendliche stark alkoholisiert war, nahmen die Beamten sie zunächst mit zur Polizeiwache in Werne, wo ihre Erziehungsberechtigten informiert wurden.

Bereits zu diesem Zeitpunkt soll sich der junge Bergkamener äußerst aggressiv gezeigt haben. Das wurde auch die 16-jährige Wernerin, nachdem sie realisierte, dass sie mit zur Polizei sollte. Sie beleidigte die Beamten, schlug nach ihnen und randalierte im Streifenwagen. Wie die Polizei mitteilt, musste sie mit Handfesseln fixiert werden – auch später auf der Wache.

Sie soll die Polizisten mit den „unflätigsten“ Worten beleidigt haben. „Das war für eine 16-Jährige schon sehr ungebührlich“, sagt Polizeisprecher Thomas Röwekamp.

Jetzt lesen

Gegen 23.45 Uhr wurde die Polizei dann zur Jahnstraße in Werne gerufen. Vor dem Wohnhaus der 16-jährigen Wernerin, die sich zu dieser Zeit noch auf der Polizeiwache befand, randalierte mittlerweile der 23-Jährige und versuchte sich Einlass zu verschaffen. Indem er eine Rollade hochschob und ein Fenster aufdrückte, gelang ihm das auch. Die Mutter der 16-Jährigen alarmierte die Polizei.

Polizei setzt Pfefferspray ein

Als die Polizisten an der Jahnstraße ankamen, drückte der aggressive Jugendliche eine Zimmertür zu, um das Eintreten der Beamten zu verhindern. Er konnte anschließend durch die Polizisten, auch mithilfe von Pfefferspray, überwältigt werden. Dabei wehrte er sich heftig mit Tritten und Schlägen sowie Spuckattacken und fortwährenden Beleidigungen.

Der alkoholisierte Mann verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes, Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung gefertigt. Auch gegen die 16-Jährige wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Beleidigung gefertigt, sie wurde ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Jetzt lesen