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Voksbank erhält neues Sicherheitssystem

WERNE Die aufgetretenen Fälle von "Skimming" bei der Postbank verunsicherten auch die Werner Bankkunden. Daraufhin reagierte die Volksbank Werne-Kamen und erhöht nun die Sicherheitsmaßnahmen.

von Von Daniel Claeßen

, 02.10.2008
Voksbank erhält neues Sicherheitssystem

In der Werner Haupstelle der Volksbank wird das Lesegerät demnächst ausgetauscht.

"Bis auf die Hauptstelle in Werne und die Filiale in Bergkamen sind bereits alle Lesegeräte ausgetauscht worden", teilte Prokurist Martin Eikel auf RN-Anfrage mit. Bei den zwei verbleibenden Filialen sei dies technisch nicht möglich gewesen. "Dort wird demnächst ein neues System mit einer technischen Sicherheitssperre eingebaut."

In jüngerer Vergangenheit waren bei der Postbank deutschlandweit Fälle von "Skimming" ("Abschöpfen") aufgetreten: Unbekannte hatten die Kartenlesegeräte, die in den Geschäftsstellen außerhalb der Öffnungszeiten als Türöffner fungieren, manipuliert und die Kartendaten ausgespäht.In Werne kein Fall von Skimming bekannt   Mit Minikameras mussten sie dann nur noch die Eingabe der zugehörigen PIN am Geldautomaten abfilmen. Als Konsequenz baute die Postbank alle Türöffner ab.

"Uns sind für Werne keine Fälle dieser Art bekannt", betonte Martin Eikel. "Dennoch hielten wir diese Sicherheitsmaßnahmen für notwendig." Der Zugang zu den Geschäftsstellen mit Hilfe der EC- oder Kreditkarte sei weiterhin möglich. "Das neue System ist sicher."Türöffner der Sparkassen werden nicht ausgewechselt

Bei der Sparkasse Werne hält man ein Auswechseln der Türöffner für unnötig. "Unsere Geräte werden regelmäßig technisch und personell überprüft", so Vorstandsmitglied Markus Grawe gegenüber den RN. "Außerdem haben wir bei den Lesegeräten zwei unterschiedliche Systeme, wodurch sich die Sicherheit erhöht." Man sehe die Gefahr des "Skimmings" in den Sparkassen-Filialen deshalb nicht. "Zumal solche Fälle für Werne und Umgebung bei uns nicht bekannt sind."

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