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Stiftung will geistliche Musik fördern

WERNE Die Vision von Norbert Wenner, Präsident des Kultursenats Sachsen-Anhalt, und Dr. Hans-Joachim Wensing, Kantor der St.-Christophorus-Gemeinde, geistliche Musik in Nordrhein-Westfalen finanziell zu fördern, ist nun Realität und heißt „Musica Sacra Westfalica“.

von Von Elisabeth Plamper

, 04.12.2007
Stiftung will geistliche Musik fördern

Das Kuratorium der Stiftung „Musica Sacra Westfalica“ stellt Vorstandstandsmitglied Norbert Wenner (r.) vor.

Insgesamt vierzehn Gründungsstifter fanden sich am Montag im Hause Wenner zum Stiftungsgeschäft der „Musica Sacra Westfalica“ zusammen.

Nachwuchsförderung

Ein Schwerpunkt wird, so der Wille der Stifter, die Förderung des musikalischen Nachwuchses sein. „Die Pflege der geistlichen Musik kann und darf nicht nur einer Kirchengemeinde oder der öffentlichen Hand allein überlassen werden“, erklärte Norbert Wenner. „Dieses Kulturgut bedarf der privaten Unterstützung und finanziellen Förderung.“

Diese Förderungen sollen aus den Zinsen des Stiftungskapitals von derzeit 55 000 Euro, Eintrittsgeldern von Konzerten und Spenden aufgebracht werden. Musik sei ein ganz wichtiges Kulturgut, das den Menschen sowohl verstandesmäßig als auch emotional sehr viel bedeute, betonte Dr. Hans-Joachim Wensing.

Die Stifter

Neben privaten Stiftern aus Werne, Lünen, Senden und Haltern am See, gehören auch die Pfarrgemeinde St. Christophorus und die Stadtsparkasse Werne als juristische Personen dazu.

Steuerliche Vorteile

Die Form der Bürgerstiftung wählten die Gründer ganz bewusst. Zum einem, um „etwas Dauerhaftes“ zu schaffen, zum anderen bietet eine Stiftung steuerliche Vorteile für Stifter und Sponsoren. „Musica Sacra Westfalica“ wird zunächst von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse Werne als Treuhänderin geführt.

Dies erleichtere den Gründungsvorgang und sichere steuerliche Vorteile, erläuterte Norbert Wenner, der sich im Rahmen seiner Vorstandsarbeit um die finanziellen Angelegenheiten der Stiftung kümmert.