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Pilgern auf dem Jakobsweg immer noch beliebt

STOCKUM Auf dem Weg zum Grabe Jakobs, dem ersten Märtyrer unter den Aposteln, pilgern auch, und gerade heute wieder, viele Wanderer. Der Jakobsweg ist zurzeit sehr beliebt. Zur Frage, welche Menschen es sind, die sich auf den Weg machen und worin die Motivation hierfür liegt, referierte Pater Suitbert.

von Von Mareike Kneip

, 08.10.2008

Auf diese und ähnliche Fragen ging Pater Suitbert, Guardian der Kapuziner und Mitbegründer des Fördervereins Jakobsweg Werne, in seinem Vortrag an die Kolpingsfamilie Stockum ein.

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema, berichtete der Kapuziner von der geschichtlichen Entstehung des Weges mit den Blickpunkten auf ganz Europa, Deutschland und den westfälischen Weg von zwischen Osnabrück und Wuppertal. Auf dem Weg zum eigenen Ich"Pilgern ist eine Zeiterscheinung", ist sich Pater Suitbert sicher." Die Menschen werden immer mehr zu Suchenden und Fragenden. Sie kommen auf dem Weg zur Ruhe, sind auf sich allein gestellt.   Das Auf-dem-Weg-Sein verändere die Menschen. Damals, wie heute", fasst der 70-Jährige die Beweggründe und Erfahrungen zusammen. Mehr Pilger in Werne seit Eröffnung des westfälischen Jakobsweg Seit der durchgängigen Beschilderung und der offiziellen Eröffnung des westfälischen Jakobswegs habe sich die Zahl der Pilger im Kapuzinerkloster in Werne deutlich erhöht.

Das Haus habe seit April bereits knapp 100 Gäste beherbergt. Auch im Augenblick seien zwei Wanderer bei ihnen eingekehrt. Die Pilger seien zwischen 20 und 70 Jahre alt. Manche würden sich anmelden, andere ständen einfach vor der Tür. Nicht nur die Katholiken pilgern Viele kämen aus der Region und aus Norddeutschland. Inzwischen sei Pilgern auch keine "katholische Sache" mehr, sondern konfessionsübergreifend, weiß Pater Suitbert Telgmann. Wer in dem berühmten spanischen Pilgerort eine Pilgerurkunde haben möchte, benötigt einen Pilgerpass. Den bekommen die Wanderer im Werner Pfarrbüro St. Christophorus und im Kapuzinerkloster. Ohnehin sei es wichtig, die Pilger mit Informationen versorgen zu können.   

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