Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Moderne Technik und Knowhow

20.06.2007

Werne «20 Helfer reichen nicht aus.» So lautete 1967 eine Schlagzeile, als der Werner Ortsverband des Technischen Hilfswerkes noch in den Anfängen steckte. Heute ist das THW in der Lippestadt eine effiziente Truppe, die in kleinen und großen Notlagen gefordert ist.

Im Einsatz waren die in blaue Monturen gekleideten Helfer schon oft in den vier Jahrzehnten. Ob gleich 1967 bei Baumfällarbeiten auf dem Friedhof Steintorpark, 1970 beim Bau eines Tonnenstegs über die Lippe, bei schweren Unfällen oder 2002 beim Elbehochwasser: Die gut ausgebildeten Männer und Frauen des Werner THW trugen immer mit dazu bei, dass Gefahrensituationen entschärft wurden. Sie leisteten aber auch aktive Hilfe, zum Beispiel bei Gütertransporten nach Tschernobyl.

Lob vom Bürgermeister

Kein Wunder, dass Bürgermeister Rainer Tappe lobende Worte für das THW Werne findet: «Wir haben hier vor Ort über eine von der Bundesrepublik geförderte Hilfseinrichtung, die nicht nur im Falle größerer Katastrophen zur Verfügung steht, sondern auch bei kleineren Notfällen mit ihren erfahrenen Spezialisten und dem hoch technisierten Fuhrpark zum Einsatz kommt.» Auf dem Gelände der Organisation am Bellingholz verfüge das THW über hochmoderne Technik und Knowhow. Von dort aus könne es jederzeit schnell agieren.

Chef des THW-Ortsverbandes ist seit vielen Jahren Eugen Vormfelde (Foto). Als Ortsbeauftragter hat er die Organisation wesentlich mitgestaltet und zu seiner heutigen Einsatzstärke geführt.

«Die ständig steigenden Anforderungen verlangen von jedem THW-Helfer ein hohes Maß an Engagement. Hierzu zählt nicht nur die Bereitschaft, jederzeit für den Bürger da zu sein, sondern ein erheblicher Teil der Freizeit eines jeden Helfers dient darüber hinaus der Fortbildung,» betont Vormfelde. Mit Erfolg bemüht sich der Ortsverband auch, die Jugend an die Arbeit des THW heranzuführen. «Damit wir auch in Zukunft den Leistungsstand sichern», sagt Eugen Vormfelde. kra-

Das THW Werne verfügt derzeit über 60 Helfer und 12 Helferinnen. Dazu gehören 32 Aktive, 9 Reservehelfer, 18 Junghelfer sowie 13 Althelfer. Der Technische Zug des THW besteht aus zwei Bergungsgruppen und der Fachgruppe «Wasserschaden/Pumpen». Zur örtlichen Gefahrenabwehr richtete das THW eine Fachgruppe «Licht» ein - eine Abteilung, die vor allem bei Bränden und Unfällen zum Ausleuchten der Unglücksstelle gerufen wird. www.thw-werne.de

Lesen Sie jetzt