Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Maisernte: Mit Landwirt und Helfer auf dem Feld

WERNE Der Mais ist reif. Für Landwirte wie Carsten Kilian hat die Ernte begonnen. Aber allein schafft er es nicht. Am frühen Nachmittag erreicht Theo Rinschede, Fahrer des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens Feldmann, den Hof. Maisernte bedeutet für ihn: raus auf die Felder. Keine Zeit für das Sofa.

von Von Elisabeth Plamper

, 03.10.2008
Maisernte: Mit Landwirt und Helfer auf dem Feld

Konzentriert lenkt Theo Rinschede den Maisernter Runde um Runde auf dem Feld.

Als Fahrer für die Firma Feldmann verbringt er seinen Arbeitstag auf dem Maisernter, ein "Ungetüm", das an einen Mähdrescher erinnert, allerdings mit einem Schneidwerk das eher übereinandergelegten Zahnräder ähnelt.Kabine bietet etwas Komfort

"Während der Maisernte verbringe ich hier mehr Zeit als zu Hause auf dem Sofa", sagt er lachend. Der höllische Lärm der Maschine kommt in der Kabine nur gedämpft an. Überhaupt bietet sie einigen Komfort, auch Radio und Heizung.  Mit 5 km/h über das Feld Carsten Kilian hat mit dem Traktor und Anhänger neben ihm Position bezogen. Langsam setzen sich die Fahrzeuge in Bewegung. Sorgfältig stimmen sie ihre Fahrgeschwindigkeit über Funk auf einander ab. Mit rund fünf Kilometern in der Stunde geht es über das Feld.  Kühe verdauen keine ganzen Körner Sacht drückt das Führungsgestänge des Ernters die Maispflanzen vor die Messer. Rotierend zerschneiden sie die Pflanzen. "Die Maiskörner werden auch angequetscht. "Das ist wichtig, wenn die Silage für Rinder ist", erklärt Theo Rinschede. "Kühe können die ganzen Körner nicht verdauen. Die kommen dann so wieder raus."

Carsten Kilian fährt genau parallel neben ihm her. Geschreddert fällt der Mais aus dem Ernter so direkt auf den Anhänger. Inzwischen ist dieser mit dem Schreddergut hoch gefüllt. Der Landwirt tauscht mit Stefan Vollmer von der Firma Feldmann seinen Platz und kehrt zum Hof zurück.

Silage wird luftdicht abgedeckt

Hier wird das Schreddergut aufgeschichtet und von dem Planierer fest zusammengepresst und später mit Folie luftdicht abgedeckt. Fertig ist dann das Silo. "Dass keine Luft an die Silage kommt, ist wichtig, sonst fängt es an zu gammeln", erklärt Elisabeth Kilian. Nach vier bis sechs Wochen ist dann der "Salat für die Kuh" wie Theo Rinschede einmal scherzhaft sagte, fertig.

Lesen Sie jetzt