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Klassenziel erreicht

20.06.2007

Werne 164 Tonnen CO 2 erzeugt ein Mittelklassewagen, wenn er 18 Mal die Erde umrundet. Diese 164 Tonnen CO 2 können dadurch kompensiert werden, wenn man 100 Fußballstadien mit Bäumen bepflanzt. Noch besser ist es allerdings, diese 164 Tonnen erst gar nicht zu produzieren.

Dass dies funktioniert, haben die Werner Schulen 2006 bewiesen: Sie haben durch einen bewussten Umgang mit Energie 164 Tonnen CO 2 weniger erzeugt als im Jahr zuvor. Für diese Leistung haben gestern im Stadthaus Bürgermeister Rainer Tappe und Hubert Grobecker von der «e & u energiebüro gmbh» Vertreter der Schulen ausgezeichnet.

Seit Januar 2005 beteiligt sich Werne an dem vom «energiebüro» betreuten Projekt «Energiesparen macht Schule». Gestern wurde die Bilanz 2006 gezogen, und die war sehr erfreulich.

Schon 2005 haben Lehrer, Schüler und Hausmeister im Vergleich zu 2004 reichlich Energie gespart; 2006 «setzten sie noch einen drauf».

Beim Heizen konnten im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2004 9,6 Prozent Energie eingespart werden, 2005 waren es 7,1 Prozent. Ähnlich sieht es beim Stromverbrauch (-11,6 Prozent) und beim Wasser (-19,5 Prozent) aus.

35 000 Euro weniger

Darüber, so Bürgermeister Tappe, dürfe sich nicht nur die Umwelt freuen, auch das Stadtsäckel. Schließlich hätte die Stadt ohne den Erfolg des Energiespar-Projekts 2006 für Heizung, Strom und Wasser rund 400 000 Euro ausgeben müssen. Durch das Engagement von Lehrern, Schülern und Hausmeistern waren es tatsächlich aber nur 365 000 Euro. «Damit haben die Schulen die in das Projekt gesetzten Erwartungen erfüllt», freute sich Hubert Grobecker; er mahnte die Schulen, das Einsparniveau in den kommenden Jahren zu halten bzw. weiter zu verbessern.

Von den 2006 eingesparten 35 000 Euro - 2005 waren es 23 000 Euro - fließen im Übrigen «nur» 20 Prozent in den städtischen Haushalt. Den dickeren Batzen erhalten als Erfolgsbeteiligung die Schulen; außerdem werden mit einem Teil des Geldes weitere Investitionen zur Ernergieeinsparung finanziert. zi-

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