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Hunderte Beschäftigte streiken in der Werner Innenstadt

Verdi fordert Tarifbindung

Für ein paar Minuten wurde es laut in der Werner Innenstadt: Mit Trillerpfeifen und gelben Warnwesten sind am Mittwochmorgen nicht nur Mitarbeiter von Amazon losgezogen. Sie alle kämpfen noch immer für feste Tarifverträge.

Werne

28.03.2018
Hunderte Beschäftigte streiken in der Werner Innenstadt

Mitarbeiter von Amazon und Tedi zogen am Mittwoch durch Werne. © Felix Püschner

Für Tarifverträge bei mehreren Handelsunternehmen ist die Gewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen durch Werne gezogen. Der Demozug startete um 10.15 am Solebad und führte dann weiter Richtung Markt. Beschäftigte von Amazon und Tedi hatten am Mittwoch die Arbeit niedergelegt.

„Gnadenloser Verdrängungswettbewerb“

Silke Zimmer, die Fachbereichsleiterin für den Handel in NRW, erklärte dazu: „Die Arbeitgeber heizen mit ihrer ablehnenden Haltung zur Tarifbindung den gnadenlosen Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel auf dem Rücken der Beschäftigten zusätzlich an.“

Verdi fordert feste Tarifverträge im Einzel- und Versandhandel. „In diesen Unternehmen ist man nicht bereit, die Beschäftigten nach Tarifvertrag zu zahlen. Die Kollegen arbeiten überall unter hohem Druck zuverlässig, schnell und sicher und haben eine leistungsgerechte Bezahlung verdient“, kritisierte Zimmer. „An existenzsichernden Bezahlungen jetzt und der Sicherung vor Altersarmut haben die Unternehmen scheinbar kein Interesse.“

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