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Gemeinde Maria Frieden spendet 2000 Euro für Afrika-Projekt

WERNE Seit 30 setzt sich die katholische Kirchengemeinde Maria Frieden für Afrika ein. Genauer gesagt für die Demokratische Republik Kongo. Dort unterstützen die Gemeindenitglieder ein Projekt für Bildung, Ernährung und Hygiene. 2000 Euro fließen jetzt erneut nach Afrika. Und dort können die Schwestern und Brüder der Gemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä das Geld bestens gebrauchen.

von Von Michael Lunemann

, 02.10.2008
Gemeinde Maria Frieden spendet 2000 Euro für Afrika-Projekt

<p>Wilhelm Effgen (li.) und Ludger Kreienkamp (re.) von Maria Frieden überreichten 2000 Euro an Pater Manfred Kollig für das Projekt "Tondisa Ebale" im Kongo. Lunemann</p>

Seit 2000 unterstützt die Teilgemeinde Maria Frieden das Projekt "Tondisa Ebale" der Schwestern und Brüder der Gemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä in der Demokratischen Republik Kongo.Scheck an Provinzökonom überreicht

Am Mittwochabend überreichten Wilhelm Effgen und Ludger Kreienkamp im Namen ihrer Gemeinde einen Scheck in Höhe von 2000 Euro an den Provinzökonom der Arnsteiner Patres, Pater Manfred Kollig: Die Spende ist Teil des Erlöses vom Patronatsfest Mitte September dieses Jahres.

Dörfliche Strukturen schaffen "Seit 30 Jahren engagieren sich meine Ordensschwestern und -brüder im Kongo. 17 Schwestern und 18 Brüder arbeiten derzeit im ehemaligen Zaire. Und davon leisten drei Schwestern und fünf Brüder in dem Projekt ,Tondisa Ebale´ Hilfe zur Selbsthilfe", so Kollig. Das Projekt basiert auf vier Säulen: Berufliche Ausbildung, Ernährung, Wohnung und Hygiene und gemeinschaftliche Entwicklung. "Dieses Entwicklungskonzept verfolgt einen anderen Ansatz, indem es nicht in die Slums geht, sondern dörfliche Strukturen schafft, die den Menschen Sicherheit gibt und die Zusammengehörigkeit stärkt", erklärt der Arnsteiner Pater. Tägliches Frühstück für 100 unterernährte Kinder In dem Dorf Kimbanseke, circa 50 Kilometer von der Hauptstadt Kinshasa, erhalten derzeit 300 Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung, fast 100 unterernährte Kinder bekommen täglich ein Frühstück und eine warme Mahlzeit. Ferner werden für bedürftige Menschen kleine Häuser gebaut.

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