Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gefährdende Bäume werden gefällt

WERNE Nicht nur neongrüne Punkte wurden auf einige Bäume gesprüht, auch Kreuze sind darunter. Und das bedeutet: der Baum ist tot. Mit den Kreuzen und Punkten hat der Baumgutachter Dieter Grunewald die Bäume markiert, um weitere Maßnahmen einzuleiten.

von Von Wolfgang Gumprich

, 07.10.2008
Gefährdende Bäume werden gefällt

Bäume mit einem Kreuz müssen gefällt werden.

Bauhofleiter Jürgen Hetberg erklärt "Diese Markierungen sind die sichtbaren Ergebnisse eines Baumgutachtens." Ein Kreuz am Baum heißt "fällen", ein Punkt "beobachten".

Baumgutachter Grunewald aus Stockum hat den Baumbestand Wernes unter die Lupe genommen und sein Urteil direkt auf den Baum "gesprüht". Ein toter Baum sei leicht zu erkennen, erklärt Hetberg, dem fehlt das Laub, schwieriger werde es bei den Bäumen, die krank seien, die so genanntes Totholz trügen.

Nur Bäume am Wegesrand werden kontrolliert

"Diese Gehölze beobachten wir, schneiden das morsche Holz heraus und warten die Entwicklung ab," schaut der Bauhofleiter in die Zukunft. Solche Bäume könnten noch jahrelang weiter leben, für Hetberg kommt es darauf an, dass diese Bäumen niemanden verletzen.   "Werden sie eine Gefahr für den Bürger, schreiten wir ein." So habe man im Stadtwald nur die Bäume untersucht und markiert, die direkt an den Wegen stünden, nicht die mitten im Wald.

Besonders viele neongrüne Punkte gibt es hinter dem Stadthaus am ehemaligen Horneverlauf. Hier sind Pappeln markiert, die einst rechts und links die Horne säumten. 13 dieser rund 60 Jahre alten Riesen haben nun eine Markierung und der Bauhof wird ein besonderes Auge auf sie werfen.

Miniermotte befällt Kastanienbäume

Die Miniermotte hat sich, so berichtet Hetberg weiter, in den Kastanien am der Elsa-Brandström-Straße, im Mühlenfeld und an der Freilichtbühne eingenistet. Am Stadthaus habe er noch im vergangenen Jahr eine gesunde Birke beobachtet, "die ist jetzt fertig". Ob es der Zitrusbockkäfer war, könne aber erst nach dem Fällen und einer entsprechenden Untersuchung festgestellt werden.

Der Bauhofleiter schätzt, dass es etwa 15 000 Bäume auf Werner Stadtgebiet gibt, "ohne den Stadtwald, ohne den Stadtpark oder den Steintorpark". Hinzu kommen noch rund 80 ha Wald.

Lesen Sie jetzt