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Es rankt die Kapuzinerkresse

WERNE Nicht Dill, nicht Bärlauch und auch nicht Honigpfeffer: Sinnigerweise Kapuzinerkresse soll bei der Image-Kampagne des Kreises Unna "Ein scharfes Stück Ruhrgebiet" die Lippestadt Werne symbolisieren.

von Von Hubert Kramer

, 05.12.2007
Es rankt die Kapuzinerkresse

Jochen Höinghaus, Hein-Theo Küpper und Pfarrer Hartmut Marks plädieren für die Kapuzinerkresse in den Farben der Stadt Werne.

Das ist zumindest die Ansicht, die viele Menschen um Hartmut Marks vertreten. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur und Stadtmarketing hatte die Bevölkerung gebeten, Ideen beizusteuern. Dieser Ruf blieb nicht ungehört: Über 20 Vorschläge gingen bei ihm ein.

Bezug zum Kloster

"Kapuzinerkresse fanden alle, die ich angesprochen habe, gut", sagte Marks gestern gegenüber unserer Zeitung. Die Pflanze schlägt nicht nur den Bogen zum Kapuzinerkloster, sondern leuchtet zur Blütezeit auch noch in den Werner Stadtfarben: gelb-rot. Und sie ist in der gehobenen Küche ein gern verwendetes Kraut. "Daran konnten wir gar nicht vorbei", meint Marks augenzwinkernd.

Ergebnis mit Kreis abgestimmt

Wenn es nach ihm und seinen Mitstreitern geht, soll die Symbiose zwischen Werne und der Kapuzinerkresse künftig die Werner Seiten der Broschüre füllen, die der Kreis Unna für die Initiative "Kulturhauptstadt 2010" herauszugeben gedenkt. Mit dem Kreis sei das Ergebnis abgestimmt, betonte Marks.

Den Vorschlag gemacht hat übrigens Ulrike Kersting. Sie findet die Kapuzinerkresse "bestens geeignet für die Repräsentation unserer schönen, bunten und auch von vielen Nachbarstädten gerne besuchten Stadt".

Für diese Idee spendiert ihr der Arbeitskreis Kultur und Stadtmarketing ein Abendessen bei dem Werner Koch-Künstler Franz L. Lauter. Und ganz bestimmt wird Lauter in seinem Restaurant im Schloss Nordkirchen in irgendeiner Form Kapuzinerkresse mit auf den Teller bringen...

Frühjahrssaat

Gut im Rennen lag auch die Petersilie, die Dechant Heiner Innig als Idee in die Tombola geworfen hatte. Letztlich entschieden sich aber die Arbeitskreis-Mitglieder sowie weitere Entscheidungsträger, zu denen auch Hein-Theo Küper, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Werne, und Stadtmarketing-Geschäftführer Jochen Höinghaus gehörten, für das buntere Gewächs.

Hartmut Marks denkt inzwischen bereits an das Frühjahr: Er will die Aktion dadurch vorantreiben, dass er an interessierte Bürger Kapuzinerkresse-Samen verteilt, damit Werne demnächst floristisch entsprechend gerüstet ist.

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