Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Verwandlung Aschenputtels

WERNE Aus dem „Aschenputtel Steinstraße Nr. 40“ ist die „Galerie 350“ geworden. Nach vielen Stunden Arbeit hat Inhaber Tadeusz Bulinski das denkmalgeschützte Haus ausgebaut, den Stil und den Glanz der Vergangenheit aber erhalten.

von Von Elisabeth Plamper

, 29.10.2007

 

Die offizielle Eröffnung fand am Samstag statt. Inhaber Tadeusz Bulinski und seine Familie hatten zu einem kleinen Empfang geladen. Zu den Gästen zählten unter anderem Bürgermeister Rainer Tappe sowie weitere Vertreter der Stadt und der Werner Partnerstädte.

"Ich fühle mich sich sehr wohl in Werne, und ich möchte gern hier wohnen", so Bulinski und betonte, dass er auch die "unbürokratische Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt" sehr schätzen gelernt habe.

"Weniger ist mehr"

Bürgermeister Rainer Tappe seinerseits warf einen Blick zurück auf die wechselhafte Geschichte des Hauses und bezeichnete es als "Glücksfall", dass der Dortmunder Ingenieur und Restaurator sich des Hauses angenommen hat. Die Außenfassade kann sich wieder sehen lassen.

Dezent aber wirkungsvoll präsentiert sich die Schaufenstergestaltung. Ein wenig verspielt mit Stuck und doch insgesamt geradlinig strukturierte der neue Inhaber das Innere des Hauses. "Weniger ist oft mehr", das sagt Tadeusz Bulinski. "Aber es war trotzdem viel Arbeit. Ich erzähle Ihnen ein Beispiel: Eine Tür einbauen dauert ein paar Stunden, eine Tür restaurieren, einige Tage."

Stil und Flair blieben erhalten

In den letzten Wochen und Monaten haben er und seine Familie viele Stunden damit verbracht, das Ladenlokal im Erdgeschoss und die Wohnung im oberen Teil des Hauses in Eigenleistung auszubauen. Im Vordergrund stand, den Stil und das Flair des denkmalgeschützten Hauses zu erhalten. "Bis auf die Küche sind wir nun fertig", fügte seine Frau hinzu.

"Seinem Wahlspruch "weniger ist mehr", bleibt Tadeusz Bulinski auch bei seinem Angebot treu. Ein Sekretär, ein Grammophon und eine kleine Auswahl an Vitrinen, in denen er seinen Kunden ausgesuchtes Porzellan, Gläser und Besteck präsentiert, geben den drei Verkaufsräumen eine wohnliche Note. Bilder mit christlichen Motiven, der Seefahrt, moderne Kunst und ausgefallene Skulpturen runden das Ambiente ab. "Ich muss erst mal schauen, was nachgefragt wird", so seine Devise. Persönlich bevorzuge er "Art déco".

Für die Zukunft habe er bereits weitere Projekte ins Auge gefasst. Konkretes dazu wolle er aber noch nicht sagen, ohne zunächst mit entsprechenden Stellen Rücksprache gehalten zu haben.

 

 

Lesen Sie jetzt