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Wende nach U-Bahn-Angriff: 16-Jähriger stellt sich

Essen. Im Fall des Glasflaschen-Angriffs auf eine 17-Jährige in einer Essener U-Bahn-Station hat es eine Wende gegeben. Ein 16-Jähriger aus Recklinghausen habe sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt sehr starke Indizien, dass wir jetzt den mutmaßlichen Angreifer gefasst haben.“ Bei seiner Vernehmung habe der 16-Jährige auch einen mutmaßlichen Mittäter benannt. Dieser sei am Mittwoch in Solingen festgenommen worden. Der Verdacht gegen den 15 Jahre alten bisherigen Hauptverdächtigen habe sich dagegen nicht bestätigt.

Der 15-Jährige war in der vergangenen Woche nach einer Öffentlichkeitsfahndung zunächst festgenommen worden. Er hatte die Vorwürfe jedoch bestritten. Anfang der Woche verdichteten sich dem Polizeisprecher zufolge dann die Hinweise auf den 16-Jährigen. Dieser habe sich nach einer Fahndung am Dienstagabend bei der Polizei gemeldet. „Trotzdem sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, wir gehen weiteren Hinweisen nach“, sagte der Sprecher.

Die junge Frau war am 13. April von zwei Tätern überfallen worden. Auf einem Video vom Tatort war zu sehen, wie einer der beiden - von hinten kommend - der ahnungslosen 17-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Kopf schlug, der zweite Täter kam dann hinzu.

Der 15-jährige bisherige Verdächtige wurde nach Angaben des Polizeisprechers jedoch nicht auf freien Fuß gesetzt, sondern bleibe wegen eines anderen Delikts vorläufig in Untersuchungshaft.

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