Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Weidenfeller: Unstimmigkeiten im BVB-Saisonverlauf

Dortmund. Roman Weidenfeller hat beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund teaminterne Probleme im Verlauf der Spielzeit eingeräumt. „Die Mannschaft hat sich selbst bisher leider nicht gefunden. Niemand hat in dieser Saison konstant sein Top-Niveau bei uns erreicht“, sagte der 37 Jahre alte Torhüter im „kicker“-Interview (Donnerstag). Als Gründe nannte der Keeper vor dem Revierderby am Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Schalke 04 Egoismen und mangelnden Zusammenhalt. „Ich hatte, um ehrlich zu sein, manchmal das Gefühl, dass es zu viele Einzelinteressen gab - und nicht den unbedingten Willen, zuerst den gemeinsamen Plan umzusetzen.“

Weidenfeller: Unstimmigkeiten im BVB-Saisonverlauf

Roman Weidenfeller. Foto: Thomas Frey/Archiv

Die wechselhaften Leistungen unter den Trainern Peter Bosz und Peter Stöger habe man sich selbst zuzuschreiben, meinte Weidenfeller, der im Sommer seine Karriere beendet, dem BVB aber in anderer Funktion erhalten bleibt. „Die Mannschaft hatte zu keinem Zeitpunkt der Saison die Möglichkeit, in Ruhe zu arbeiten. Es gab mannschaftsintern immer so viel zu besprechen und aufzuarbeiten, das hat einfach viel kostbare Zeit in Anspruch genommen.“

Man müsse froh sein, dass man als Tabellendritter noch die Chance habe, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. „Wir können von Glück sagen, dass wir überhaupt noch oben mitmischen.“

Am Sonntag könnte der BVB mit einem Sieg beim um einen Punkt besseren Tabellenzweiten Schalke wieder am Erzrivalen vorbeiziehen. „Der Reiz ergibt sich aus der Tabellenkonstellation und den üblichen Emotionen rund um das Aufeinandertreffen“, sagte Weidenfeller.

Mit Grausen erinnert er sich an das spektakuläre 4:4 im Hinspiel im November - ausgerechnet bei seinem einzigen Bundesligaeinsatz der Saison. Zur Pause führte der BVB 4:0. Danach musste Weidenfeller binnen 33 Minuten noch vier Gegentore hinnehmen: „Ich war froh, als der Schiedsrichter abpfiff. Das war eine Erlösung für uns. Als ich den Platz verließ, habe ich mich geschämt.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dortmund. Wie bleibt das Alter lebenswert? Um diese Frage kreisen im Kern die meisten Veranstaltungen des 12. Deutschen Seniorentages. Zu der dreitägigen Veranstaltung werden 15 000 Besucher erwartet - einer von ihnen ist Schirmherr und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.mehr...

Bochum. Ein Blitz hat zwei Frauen bei Bochum getroffen und schwer verletzt. Wie die Feuerwehr mitteilte, musste eine der Frauen am Sonntagabend wiederbelebt werden. Sie schwebte in Lebensgefahr.mehr...

Sankt Augustin. Ein nicht angeleinter Hund hat in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) am Sonntag eine Radfahrerin zu Fall gebracht - die 46-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Die Besitzerin des Tieres, eine 28-Jährige, war mit dem etwa 30 Zentimeter hohen Mischlingshund in den Siegauen unterwegs. Die 46-Jährige und ihr ein Jahr älterer Begleiter waren auf einem nahen Rad- und Gehweg unterwegs. Der nicht angeleinte Hund lief den Radlern plötzlich in die Spur. Mit einer Vollbremsung gelang es dem Paar, immerhin dem Mischling auszuweichen. Die 46-Jährige bremste jedoch so stark, dass sie sich mit ihrem Fahrrad überschlug. Sie schlug auf dem Asphaltweg auf, wo sie sich einen Bruch und Schürfwunden zuzog.mehr...