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Vom Sofa zum Nachwuchs-Astronauten

Mini-Astronaut erobert das Internet

Eigentlich wollte Anika Tauras nur auf Twitter teilen, wie sehr ihr vierjähriger Sohn im Astronautenfieber ist. Nach wenigen Stunden ist der Post um die ganze Welt gegangen und hat sogar den deutschen Astronauten Alexander Gerst erreicht. Für den kleinen Joshua geht jetzt ein Traum in Erfüllung.

von Louisa von Essen

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Bottrop

, 07.06.2018
Vom Sofa zum Nachwuchs-Astronauten

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst fliegt mit seinem Team am 6. Juni zur ISS. Der kleine Joshua schaute vom Sofa aus zu. © dpa

Viele Dinge scheinen für uns heutzutage alltäglich zu sein. Das Weltall zum Beispiel, Astronauten oder die Möglichkeit Fotos zu machen, wann immer man möchte. Das Internet.

Was aber passieren kann, wenn all diese Dinge in Kombination auftreten, ist dann manchmal doch nicht mehr so alltäglich - das haben der kleine Joshua und seine Mutter Anika Tauras aus Bottrop am Mittwoch festgestellt.

kleiner Astronaut plötzlich ganz groß

Als Astronaut verkleidet fieberte Joshua dem Start des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur ISS vom Sofa aus mit. „Da ist es natürlich für den Mini Ehrensache sich den Start anzuschauen so als großer Astronautenfan mit dem Wunsch selbst einmal ins Weltall zu fliegen“, so die Astronauten-Mama auf ihrer Facebook-Seite. Schnell machte sie ein Foto und postete es verzückt auf Twitter. Nichts Neues für sie, die Bottroperin ist schon seit acht Jahren auf Twitter aktiv.

Doch dann das: Der Tweet geht viral, hunderte Menschen kommentieren und teilen. Am nächsten Morgen die Nachricht: Joshua darf nach Berlin zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) reisen und mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst sprechen.

Und oben drauf: da gibt´s noch ein Autogramm von Vorbild Alex.

Auf ihrer Facebook-Seite lässt Anika Tauras ihren Gefühlen freien Lauf: „Ihr glaubt gar nicht wie wahnsinnig das ist. Der Kleine wird sich so freuen und ich freu mich für ihn so mit. Wenn ein 4-Jähriger seit über einem Jahr nur Astronaut und Weltall im Kopf hat, fast täglich fragt wann er denn endlich ins All fliegen kann und bitterlich weint wenn man ihm erklärt das er erst noch größer werden muss, dann ist das schon Herzergreifend.“

Im Weltall selbst war „Mini“ zwar immer noch nicht, dafür geht seine Geschichte jetzt einmal um die ganze Welt, hoch zur ISS und direkt zu Alexander Gerst.