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130 Menschen wegen Explosionsgefahr evakuiert

Explosionsgefahr nach Gasaustritt in Hamm

Bei einer Fernwärme-Bohrung ist am Mittwoch Methangas ausgetreten. 130 Anwohner mussten in Folge ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Gegen Nachmittag entspannte sich die Lage.

Hamm

07.06.2018
130 Menschen wegen Explosionsgefahr evakuiert

Straßensperrung: Nach dem Austritt von Grubengas in Hamm sind Feuerwehr und Polizei am Donnerstagmorgen im Einsatz. © dpa

Nach dem Austritt von Grubengas in Hamm läuft der Einsatz der Feuerwehr am Donnerstagmorgen weiter. Wegen der Explosionsgefahr waren vier Straßen immer noch gesperrt. Gegen 16 Uhr konnten die ersten der insgesamt 130 evakuierten Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Das Strömgeräusch des austretenden Gases hat inzwischen nachgelassen, sagte der Leiter der Hammer Feuerwehr, Ludger Schmidt. „Das ist ein Zeichen in die richtige Richtung.“ Wann mit der Abdichtung des Lecks begonnen werden könne, sei aber noch nicht abzusehen. „Wir wissen einfach nicht, wie viel Gas dort unten ist“, so Schmidt.

Gas stammt aus Bergwerksgrube

Arbeiter waren bei einer Fernwärme-Bohrung am Mittwoch im Stadtteil Pelkum in 80 Metern Tiefe auf Grubengas gestoßen. Das „wilde Gas“ sei an die Oberfläche gelangt und unkontrolliert ausgeströmt. Es stammt den Angaben nach aus einer stillgelegten Bergwerksgrube m aNordostrand des Ruhrgebiets.

dpa