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UN: Vier Millionen afghanische Kinder nicht in der Schule

Kabul

03.06.2018

Laut einem neuen Bericht der UN-Kinderhilfsorganisation Unicef gehen in Afghanistan fast vier Millionen Kinder nicht zur Schule. 2,2 Millionen davon seien Mädchen, heißt es in der Studie. Mehr als 16 Jahre nach Beginn massiver internationaler Hilfsbemühungen hat demnach knapp die Hälfte aller Kinder zwischen 7 und 17 Jahren keinen Zugang zu Bildung. Gründe seien vor allem der sich verschärfende Krieg mit den Taliban und dem IS. Außerdem führt die wachsende Armut der Menschen dazu, dass noch mehr Kinder arbeiten müssten und Mädchen früh verheiratet würden.