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Binnenwasserstraße Rhein: Schnelle Verbesserungen gefordert

Die Anrainerländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen fordern vom Bund rasche Verbesserungen an der Wasserstraße Rhein. Zügig müsse damit begonnen werden, die Fahrrinne im Mittelrheintal durchgängig zu vertiefen und das Flussbett am Niederrhein zu stabilisieren. Das geht aus einer gemeinsamen Resolution hervor, die am Freitag in Wiesbaden einem Vertreter des Bundesverkehrsministeriums überreicht wurde, wie die Landesministerien in Wiesbaden und Mainz mitteilten.

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Wiesbaden/Mainz

, 25.05.2018
Binnenwasserstraße Rhein: Schnelle Verbesserungen gefordert

Ein Containerschiff fährt in Köln über den Rhein. Foto: Oliver Berg/Archiv

Ein solches Projekt, das im Bundesverkehrswegeplan 2030 sei, müsse zügig baureif gemacht werden, sagte der Mainzer Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) laut Mitteilung. Die Vertiefung am Mittelrhein sei wichtig für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz. Derzeit wird der Schifffahrt dort eine Fahrrinnentiefe von 1,90 Metern garantiert, künftig sollen es durchgängig 2,10 Meter sein. Damit können Schiffe künftig mehr laden.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte, der Güterverkehr nehme stetig zu, aber die auf dem Rhein transportierte Fracht stagniere. „Wenn der wechselnde Wasserstand und einige wenige Engstellen und Untiefen der Grund sind, dass diese wichtige Verkehrsachse nicht mehr Kapazität aufnehmen kann, müssen wir etwas ändern.“ Sein baden-württembergischer Amtskollege Winfrid Hermann (Grüne) sagte, die Straßen seien voll, auch auf der Schiene gebe es kaum noch Kapazitäten. Daher sei die Binnenschifffahrt nötig.