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Schwere Unwetter in Sachsen

Das Hochwasser 2010 an der Lausitzer Neiße ist vielen Menschen in Sachsen noch düster in Erinnerung. Jetzt hat das obere Vogtland getroffen - allerdings weniger schwer, wie Experten hoffen.

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Plauen

, 24.05.2018
Schwere Unwetter in Sachsen

Die Wassermassen haben erheblichen Schaden angerichtet, so wie hier im Zentrum von Adorf. Foto: Bernd März

Schwere Unwetter haben im sächsischen Vogtland zu massiven Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen geführt. Zahlreiche Straßen wurden überflutet und mussten gesperrt werden, die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

Auf der Vogtlandbahn wurde der Verkehr zwischen Bad Brambach und Weischlitz vollständig eingestellt. Menschen kamen zunächst nicht zu Schaden. „Bei uns ist buchstäblich Land unter. Und der Regen hält weiter an“, hieß es am Abend beim Lagezentrum der Polizei in Zwickau. Besonders betroffen sei der Bereich der Weißen Elster mit ihren Zuflüssen, südlich und südwestlich von Oelsnitz.

Nach stundenlangem Starkregen und Gewittern wurden am Nachmittag dem Polizeisprecher zufolge zwei Bundesstraßen und mehrere Kommunalstraßen gesperrt. Schlamm und Geröll wurden von angrenzenden Feldern auf die Fahrbahnen gespült, sie standen zum Teil einen Meter unter Wasser, wie das Lagezentrum berichtete. Eine als Umleitung ausgewiesene Strecke bei Adorf brach komplett weg.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Donnerstag eine Warnung vor extremem Unwetter für das westliche Vogtland herausgegeben. „Alleine in Bad Elster sind in den vergangenen sechs Stunden 95 Liter pro Quadratmeter gefallen“, sagte Meteorologe Florian Engelmann am Nachmittag. Die Besonderheit an der Wetterlage sei, dass sich ein Gewitterkomplex seit Stunden über diesem Gebiet halte.

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