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Bochumer Aldi kann nach zwei Tagen wieder öffnen

Riesige Spinne im Aldi-Markt gefunden

Eine große Spinne legte einen Bochumer Aldi-Markt am Freitag und Samstag lahm. Ein Mitarbeiter entdeckte das womöglich giftige Tier, doch plötzlich war es nicht mehr zu finden. Der Kammerjäger hat das Tier nun tot gefunden - und damit gingen die Aufräumarbeiten für die Mitarbeiter erst richtig los.

Bochum

, 14.05.2018
Bochumer Aldi kann nach zwei Tagen wieder öffnen

Der Kammerjäger hat die Spinne im Aldi-Markt gefunden. Jetzt wird geprüft, ob es sich tatsächlich um eine Bananenspinne, wie hier bei einem Fund in einem Supermarkt in Neuenstadt (Baden-Württemberg), handelt. © dpa

Die Suche nach einer knapp drei Zentimeter großen Spinne in einem Aldi-Markt an der Bochumer Markstraße ist beendet. Das möglicherweise giftige Tier hatte am Freitag und Samstag dafür gesorgt, dass der Supermarkt nicht öffnen durfte. Erst hatte die die Feuerwehr auf Trab gehalten, dann einen Schädlingsbekämpfer und letztlich auch die Mitarbeiter des Supermarkts.

„Wir haben die Spinne auf dem Fußboden gefunden und der Markt ist endlich wieder geöffnet“, sagt Serra Schlesinger, Leiterin der Aldi-Unternehmenskommunikation. Nachdem die Feuerwehr die Spinne nicht finden konnte, räucherte am Samstag ein Kammerjäger den Supermarkt aus.

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„Unsere Kunden müssen sich keine Sorgen machen, es ist alles sicher“, betont Schlesinger. Das Veterinäramt habe die Filiale - nach vorheriger Sperrung - wieder freigegeben. Ob die Spinne tatsächlich giftig gewesen ist, wird nun ermittelt. Klar ist hingegen, dass die Mitarbeiter zahlreiche Lebensmittel wegwerfen mussten.

Lose Artikel, die in der Filiale auslagen, wie Obst und Gemüse können nicht mehr genutzt werden. Die restlichen Produkte dürfen hingegen weiterhin unbedenklich verkauft werden.

Bochumer Aldi kann nach zwei Tagen wieder öffnen

Etwa drei Zentimeter groß soll die Spinne sein, die um Aldi gefunden wurde. Die Feuerwehr geht aufgrund der Beschreibung davon aus, dass es sich um solch eine Bananenspinne handelt. © dpa

Finanzielle Auswirkungen spürt Aldi durch die zweitägige Filialschließung, bestätigt Schlesinger. Wie hoch der finanzielle Schaden ist, den die Spinne angerichtet hat, möchte sie hingegen nicht sagen.

Dass es erneut zu einem solchen Vorfall kommen könnte, kann Schlesinger nicht ausschließen. Als Abnehmer habe Aldi keinen Einfluss auf die Lieferanten und deren Arbeitsweisen. Doch: „Sowas habe ich erst ganz selten erlebt, das ist eine große Ausnahme“, sagt die Aldi-Sprecherin.

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