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Raser nach Unfall in Münster wegen Totschlags angeklagt

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Münster hat die Staatsanwaltschaft einen Raser wegen Totschlags angeklagt. Dem 29-Jährigen werde vorgeworfen, alkoholisiert und mit mindestens 111 Stundenkilometern durch die Innenstadt gerast zu sein, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Dabei krachte sein Wagen mit einem anderen Auto zusammen. Die 31 Jahre alte Fahrerin starb an ihren Verletzungen.

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Münster

, 08.05.2018

Hätte der 29-Jährige nicht getrunken und sich an die zulässigen 50 Stundenkilometer gehalten, wäre es nicht zu dem Unfall gekommen, hieß es. Nach der Kollision waren 1,36 Promille im Blut des Fahrers gemessen worden. Er habe mit seiner riskanten Fahrweise und dem eigensüchtigen Motiv, möglichst schnell ans Ziel zu kommen, den Tod anderer Menschen in Kauf genommen. Zudem habe der Mann keine Rücksicht darauf genommen, dass die Straße an einem Kino, Restaurants und schlecht einsehbaren Parkbuchten vorbeiführt.

Der 29-Jährige war nach dem Zusammenstoß von Ende Januar festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft.