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Derby: Villigst-Ergster 27:17-Triumph, HSG bleibt aber trotzdem drin

Handball-Landesliga

Die HVE ist nach der Halbzeit eine Klasse stärker als Schwerte/Westhofen und macht das Lokalduell zu einer klaren Sache. Abstiegssorgen muss man sich im HSG-Lager aber trotzdem nicht mehr machen.

schwerte

, 06.05.2018
Derby: Villigst-Ergster 27:17-Triumph,  HSG bleibt aber trotzdem drin

Jubel eines Derbysiegers: Die HVE-Spieler Maxi Jäkel, Hendrik Hollatz, Alex Hänel, Louis Marquis, Marc Licha, Jannis Mimberg, Philipp Koch, Fabian Bleigel, Johannes Stolina, Robert Stelzer, Nils Stange und Moritz Dommermuth freuen sich über das 27:17 gegen die HSG Schwerte/Westhofen. © Schwerte

Richtig spannend war das Lokalduell vor vollen Tribünen in der Gänsewinkel-Sporthalle nicht – dazu war die Überlegenheit der HVE Villigst-Ergste vor allem in der zweiten Halbzeit zu groß.

Dass aus HSG-Sicht trotz der 17:27-Pleite nicht alles schlecht war an diesem Samstagabend, lag an den Konkurrenten im Abstiegskampf. Warstein und Herbede haben ebenfalls verloren und können die Schwerter am letzten Spieltag in einer Woche nicht mehr überholen. Die HSG hat damit den Klassenerhalt in der Tasche und hat somit ihr übergeordnetes Ziel erreicht. An der bescheidenen Leistung im Derby vor allem in der zweiten Halbzeit ändert dies aber nichts.

Zunächst ein offenes Spiel

Das erste Tor der Partie ging auf das Konto von Christoph Kämper, der von Rechtsaußen für die HSG traf. Dies sollte aber auch schon die einzige Führung des Quass-Teams im gesamten Spiel bleiben. Zwar nahmen die Villigst-Ergster schnell das Heft in die Hand, doch nach einer vom Kampf geprägten ersten Hälfte war beim Stand von 13:11 noch nichts Vorentscheidendes passiert.

Als es nach 40 Minuten 15:13 für die Gastgeber stand, war die Mannschaft von Mischa Quass immer noch halbwegs auf Tuchfühlung. Doch Robert Stelzer vom Kreis, der starke Fabian Bleigel per Tempogegenstoß, Jannis Mimberg mit einem glücklich verwandelten Siebenmeter und der treffsichere Johannes Stolina von Rechtsaußen sorgten dann mit einem 4:0-Lauf für ein komfortables Villigst-Ergster 19:13-Polster. Von der HSG kam nun nicht mehr viel. Bezeichnend für den Auftritt der Gäste: Selbst nach einem eigenen Siebenmetertreffer durch Niklas Linnemann zum 15:20 kassierte sie postwendend nach einer „schnellen Mitte“ der HVE den nächsten Gegentreffer – die Folge eines eher gemächlichen Rückzugsverhaltens.

HVE überzeugt vor allem defensiv

Der HVE sollte es recht sein. Das Team des Trainergespanns Mimberg/Stange hatte noch Reserven und überzeugte vor allem mit einer stabilen Defensive. Der Beleg: Nur sechs Tore in der zweiten Halbzeit für die HSG, deren sonstiger Haupttorschütze Nico Paukstadt sogar leer ausging.

So hatten die Schlussminuten der Partie beinahe den Charakter eines Schaulaufens der HVE Villigst-Ergste – so eindeutig hatte wohl kaum jemand den Verlauf dieses Derbys erwartet.

HVE Villigst-Ergste - HSG Schwerte/Westhofen 27:17 (13:11)

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz - Nils Stange (4), Fabian Bleigel (4), Moritz Dommermuth, Philipp Koch (4), Marc Licha (2), Louis Marquis (1), Hendrik Hollatz (1), Johannes Stolina (4), Jannis Mimberg (6/2), Robert Stelzer (1), Maximilian Jäkel.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner, René Polesny - Dominik Yaltzis (4), Tim Decker (2), Sebastian Ablas, Nico Paukstadt, Alexandr Denissov (3), Tim Schröter (1), Peter Hengstenberg, Dominik Schreeck (1), Tim Schlütz, Niklas Linnemann (3/2), Christoph Kämper (3).