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Letzte Szene entscheidet über Final-Sieg zwischen Adler Rauxel und dem TuS Schildgen

Korfball: Im DTB-Pokal

Kleine Frau, ganz groß. Julia Strach, Korfballerin des KV Adler Rauxel, stand in der abschließenden Szene des DTB-Pokal-Finals gegen den Regionalliga-Rivalen TuS Schildgen im Mittelpunkt.

Castrop-Rauxel/Bergisch Gladbach

, 06.05.2018
Letzte Szene entscheidet über Final-Sieg zwischen Adler Rauxel und dem TuS Schildgen

So sehen Sieger aus: Die Korfballer des KV Adler Rauxel, gewannen am Samstagabend in Bergisch Gladbach das Endspiel des DTB-Pokal-Wettbewerbs nach Golden Goal mit 23:22 gegen den TuS Schildgen.Foto Schittkowski (DTB)

Der 20-Jährigen gelang am Samstagabend in der Verlängerung der Begegnung mit einem Wurf aus der Halbdistanz das Golden Goal zum 23:22 (22:22/9:10)-Sieg der Rauxeler gegen die Rheinländer. Ihr Trainer Patrick Fernow sagte nach dem Endspiel: „Ich mag nicht sagen, dass es eine hochklassige Partie war, aber spannend war sie allemal. Mein Puls war die gesamte Zeit ziemlich hoch.“

So auch in der Schlussphase der regulären Spielzeit. Denn zunächst hatten die Castrop-Rauxeler Korbjäger zwei Treffer Vorsprung, gerieten aber 23 Sekunden vor dem Ende mit 21:22 in Rückstand. Letztlich war es Lea Sander, die fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 22:22 ausgleichen konnte.

Coach Fernow, dessen Schützlinge die Liga-Duelle mit Schildgen jeweils mit einem Korb Differenz verloren hatte, gestand ein: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir hätten durchaus auch als Verlierer die Halle verlassen können, weil Schildgen in der Verlängerung eine sehr gute Chance bei einem Durchlaufball liegengelassen hat.“

Einstudierter Spielzug

Bereits zu Beginn des Finals in der Bergisch Gladbacher Sporthalle der Integrativen Gesamtschule deutete sich das an. Denn die Rauxeler konnten eine 4:2-Führung nicht weiter ausbauen – und gerieten durch sechs Gegentreffer in Folge gar unversehens mit 4:8 in Rückstand. Bis zur Pause (9:10) konnten die Adleraner den Schaden fast komplett reparieren.

300 Euro für Bälle

In der zweiten Halbzeit konnten beide Teams zwischenzeitlich jeweils mit zwei Körben Vorsprung davonziehen. Der Siegtreffer von Julia Strach sei letztlich Resultat eines einstudierten Spielzuges gewesen, betonte Fernow: „Eigentlich wollten wir diesen schon früher so durchführen. Es kam aber erst jetzt dazu.“ Julia Strach selbst berichtete: „Wir sind mit beiden Frauen in den Angriff gegangen. Am Ende bin ich dadurch in eine ruhige Wurfsituation gekommen.“

Bei der Siegerehrung bekamen die Castrop-Rauxeler nicht nur den DTB-Siegerpokal, sondern auch 300 Euro Prämie überreicht. Trainer Fernow erklärte: „Wir wollen mit einem Teil der Summe unserem Vorstand unter die Arme greifen und Trainingsbälle für den Verein kaufen. Den Rest setzen wir bei einem Mannschaftsabend dann unter anderem in Pizza um.“

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