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Abstiegskandidat steht Wackeranern im Weg

Fußball-Bezirksliga

Vor einer vermeintlich niedrigen stehen die Bezirksliga-Fußballer des Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop am Sonntag, 29. April. Schützenhilfe kann von der Spvg Schwerin in Langenbochum kommen. Die SG Castrop hat einen gern gesehenen Gast.

Castrop-Rauxel

, 27.04.2018
Abstiegskandidat steht Wackeranern im Weg

Stürmer Nico Kresic (r.) ist zurück im Obercastroper Kader.FotoEngel(A) © Volker Engel

Westfalia Gelsenkirchen - Wacker Obercastrop
(So, 15)

Vor einer vermeintlich niedrigen stehen die Bezirksliga-Fußballer des Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop am Sonntag, 29. April. Sie laufen ab 15 Uhr bei der abstiegsgefährdeten Westfalia 04 Gelsenkirchen (12.) auf dem Rasenplatz am Trinenkamp auf.

Die Gastgeber haben aktuell nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, die von Genclerbirligi Resse (14.) angeführt wird. Das Hinspiel hatte Obercastrop daheim mit 4:0 (3:0) nach Toren von Elvis Shala (2), Moritz Budde und Stefan Kitowski gewonnen. Die Wackeraner gehen gestärkt durch den 5:0-Sieg im Topspiel gegen Westfalia Langenbochum (2.) in die Partie. Obgleich ihr Trainer Aytac Uzunoglu unter der Woche schon warnte: „Wir treffen noch auf einige Abstiegskandidaten. Diese werden uns alle einen großen Kampf liefern.“

Nicht zurückgreifen kann Uzunoglu am Sonntag auf Julian Ucles Martinez, der im Heimaturlaub in Spanien ist. Sascha Schröder hat muskuläre Probleme im Oberschenkel und ist daher nicht einsatzfähig. Dafür ist Stürmer Niko Kresic wieder zurück im Kader.

Westfalia 04 kam im Nachholspiel am Donnerstag zu einem 1:1 gegen den Erler SV 08, kassierte dabei aber zwei Feldverweise, die sich auf das Sonntagsspiel auswirken. Trotz des vermeintlichen Vorteils meint Aytac Uzunoglu: „Wir werden Gelsenkirchen absolut ernst nehmen und wissen, dass sie im Abstiegskampf stecken. Keiner von uns glaubt, dass es ein Selbstläufer wird.“ Seine Spieler strahlten derzeit viel Selbstvertrauen aus und seien in den Trainingseinheiten sehr spielfreudig, berichtete der Coach: „Das es so bleibt, wird in den kommenden Wochen sehr wichtig für uns sein.“

Westfalia Langenbochum - Spvg Schwerin
(So, 15)

Die Spvg Schwerin (6.) steht bei Westfalia Langenbochum (2.) in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag, 29. April, ab 15 Uhr, quasi unter Beobachtung. Ein Auge werden auch die Nachbarn des SV Wacker Obercastrop auf dieses Spiel werfen.

Langenbochum wird allerdings auf dem Rasen im Hertener Sportzentrum-Nord an der Backumer Straße alles versuchen, dagegenzuwirken. Denn nach dem 0:5 in Obercastrop wollen die Hertener nicht weiter an Boden verlieren. Doch sie werden gewarnt sein. Der damalige Liga-Primus Vestia Disteln verlor bei der Truppe von Schwerins Trainer Marco Gruszka.

Bei einer weiteren Niederlage kann der Langenbochumer Rückstand auf Obercastrop vier Spieltage vor Saisonschluss auf sieben Punkte anwachsen. Die Schwerinsind augenblicklich allerings in einer prekären Personallage. Obwohl Trainer Gruszka am Freitag sagte: „Ich bin mit der Saison noch nicht zufrieden. Aber ich traue meinen Jungs alles zu.“

Das Hinspiel hatte Langenbochum nach 3:0-Führung mit Ach und Krach noch mit einem 3:2 nach Hause gefahren. Da war auch Glück im Spiel. Kein Glück hatte zuletzt Torwart Jörn Gumpricht. Coach Gruszka erzählte: „Es ist schon traurig, dass einem solch ein junger Burschen die Bänder reißen.“ Weitere junge Spieler aus seiner auch von ihm trainierten A-Junioren-Elf, wird der Trainer am Sonntag mit in den Kader nehmen.

SG Castrop - TuS Eichlinghofen
(So, 15)

Die Fußballer des Bezirksligisten SG Castrop (5.) duellieren sich am Sonntag, 29. April, mit einem Gast, an den sie positive Erinnerungen an das Hinspiel. Ab 15 Uhr tritt der TuS Eichlinghofen (10.) im Stadion an der Bahnhofstraße auf. Gegen die Dortmunder hatte die SG Castrop als damaliges Schlusslicht mit einem 2:1-Sieg eine Trendwende eingeleitet.

SG-Trainer Dennis Hasecke betonte am Freitag: „Dieser Sieg hat uns als Mannschaft neu zusammengeschweißt. Hier haben wir gesehen, was in uns steckt.“ Denn der Erfolg in Dortmund gelang den Castropern gar in Unterzahl: 1:0-Torschütze Nico Bothe hatte sich bereits nach einer halben Stunde eine Gelb-Rote Karte eingehandelt.

Im Rückspiel kann Hasecke nicht auf den Mittelfeldstrategen Hakan Cayirli bauen. Er fehlt wegen einer privaten Verpflichtung. Tino Westphal wird wohl ausfallen, da er im Umzugsstress ist. Unbeantwortet war vor dem Wochenende die Torwartfrage. Dennis Hasecke erklärte: „Ich hoffe, dass Dominik Altmeppen das Spiel mit seinem Dienstplan vereinbaren kann.“

Coach Hasecke geht optimistisch in die Partie und will mit seinen Mannen dem SV Vestia Disteln noch den vierten Platz abknöpfen. Womöglich kommt Eichlinghofen als derzeit auswärtsschwächstes Team neben Schlusslicht Spvg Erkenschwick II gerade recht.

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