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Frohlinde flutscht der Sieg wieder durch die Finger

Fußball-Landesliga

Die Fußballer des FC Frohlinde bleiben durch ein 1:1 gegen die Spvg Horsthausen im vierten Landesliga-Spiel in Serie unbesiegt, verpassten aber einen Sieg.

Castrop-Rauxel

, 15.04.2018
Frohlinde flutscht der Sieg wieder durch die Finger

Nach seinem Tor zum 1:0 feierte Torschütze Dietrich Liskunov (Mitte) seinen Treffer mit Luftsprüngen mit Mario Djordic (l.) sowie Kevin Brewko. © Volker Engel

Dem FC Frohlinde (11.) ist in der Fußball-Landesliga gegen die Spvg Horsthausen (8.) ein Sieg wieder kurz vor Abpfiff durch die Finger geflutscht. In der 85. Minute traf der für den früheren Obercastroper Spieler Adel-Lativ Boudhan (bis 2015) eingewechselte Marcel Müller vor 200 Zuschauern für die Herner zum 1:1 (1:0). Für die Hausherren hatte Dietrich Liskunov in der 28. Minute das 1:0 erzielt gehabt.

Die Kicker des FCF-Trainer-Gespanns Stefan Hoffmann und Michael Wurst hatten es (wie zuletzt beim 3:3 in Hombruch) nicht geschafft, den Ball aus einer Vielzahl an eigenen Möglichkeiten heraus im gegnerischen Netz unterzubringen. So folgte erneut die späte Tor-Rache in diesem auf Samstag (wegen des Bundesliga-Derbys Schalke gegen Borussia Dortmund) verlegten Spiels. Immerhin hat der FCF nach mehreren Wacklern mit zwei Siegen und zwei Unentschieden eine gute Serie hingelegt.

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Gegen die starken Gäste aus Herne-Horsthausen machten die Frohlinder vieles gut. Gut verteidigt, gut gestürmt, aber eben nur nicht gut getroffen. Es ging rasant los an der Brandheide. Die Gastgeber sahen sich gleich einem Ansturm ausgesetzt. Mit Ausnahme von zwei Ecken ließen sie aber nichts zu – und tasteten sich in die Offensive vor nach vorn. Konnten sie auch, weil hinten der Laden durch starke Abwehrleistungen von Timo Janicki und Marc Flaczek dicht gemacht wurde.

Nach fünf Minuten war die Abtastphase vorbei. Chris Matuszak spielte steil auf Mario Djordic, der an Torwart Kevin Hug scheiterte. Dieser holte im Nachfassen Kevin Brewko von den Beinen. Elfmeter? Schiedsrichter Jonas Dahmen (Meschede) sah das anders. Coach Wurst sagte am Rande: „Den hätte er ruhig pfeifen können.“

Der Torjubel folgte später. Marc Flaczek überspielte mit einem Pass die gesamte Abwehr, Liskunov startete und behielt die nötige Ruhe zum 1:0 (28.). Es folgten starke Gegen-Reaktionen. Spannung, Kampf und Hektik. Und Chancen. Eine Riesenmöglichkeit (48.) von Eren Ayaz darf nicht unerwähnt bleiben: Nach einer Co-Produktion von Djordic und Liskunov, setzte der Mittelfeldmann acht Meter frei vor dem Tor die Kugel über den Balken.