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Brambauer gewinnt, Wethmar verliert – Die Ergebnisse

Sieg und Niederlage in der Bezirksliga 8

Der BV Brambauer hat gegen RW Unna den 13. Saisonsieg eingefahren. Dabei profitierte der Bezirksligist von seiner guten Anfangsphase. Mit zu wenig Durchschlagskraft verpasste es Bezirksligist Westfalia Wethmar beim 0:2 in Sölde, sich in das Mittelfeld zu abzusetzen.

Brambauer/Wethmar

, 15.04.2018
Brambauer gewinnt, Wethmar verliert – Die Ergebnisse

© Foto: Günther Goldstein

BV Brambauer – Rot-Weiß Unna 2:1 (2:1)

Die Bezirksliga-Fußballer des BV Brambauer sind nach der Niederlage in Kaiserau (0:3) wieder zurück in der Spur. Mit 2:1 schlugen sie am Sonntag das personell arg gebeutelte Rot-Weiß Unna am Brambauer Freibad.

Dabei legte der BV, der mit Marcel Bieber, Matthias Klemt und Arkadi Daunhauer gleich auf drei wichtige Akteure verzichten musste, richtig gut los. Die Hausherren zeigten einen temporeichen Beginn und belohnten sich dafür gleich. Ahmed Ersoy setzte sich auf links mustergültig durch und bediente Marvin Schuster, für den das 1:0 eine seiner leichteren Übungen war. Ersoy selbst erzielte fünf Minuten später das 2:0. Von der Strafraumkante nahm er einen Ball direkt und traf genau in den Winkel. „Wir müssen 4:0 führen, haben das aber verpasst. Danach haben wir nachgelassen“, sagte BV-Trainer Jascha keller.

Nach der frühen Führung fuhr Brambauer das Tempo zunehmend herunter. Der BV trat zwar dominanter auf und hatte mehr Ballbesitz, spielte seine zahlreichen Angriffe aber nicht mehr konsequent aus und ließ oft die nötige Übersicht vermissen. Heraus kamen Abschlüsse vor allem aus schlechten Winkeln, vor allem Ersoy probierte es immer wieder. Er scheiterte jedoch entweder an sich selbst oder am starken David Hellebrandt im RWU-Tor. Später scheiterte noch Schuster aus acht Metern gleich doppelt. Stattdessen verkürzte Cagdas Güven für Unna. Die BV-Defensive setzte Leon Lukas nicht unter Druck, der fand Güven in der Mitte - 2:1.

Im zweiten Durchgang legte der Aufsteiger öfter den Vorwärtsgang ein. Der eingewechselte Stürmer Björn Scharfe setzte immer mal wieder Akzente, letztlich spielten sich die Gäste aber kaum Chancen heraus. Scharfe scheiterte etwa in Rückenlange aus aussichtsreicher Position.

Brambauer bekam nun mehr Raum, nutzte diesen aber schlecht aus. Immer wieder standen sich Brambauers Offensivakteure gegenseitig im Weg und nutzten den Platz schlecht aus. Wenn der BV dann einen klugen Konter spielte, war Hellebrandt zur Stelle.

So musste der BV bis zum Schluss zittern. Mit der letzten Aktion hatte Florian Gehrmann sogar noch das Unentschieden auf dem Fuß. Sein Freistoß ging jedoch knapp am Pfosten vorbei. Zudem hätte sich Brambauer nicht beschweren dürfen, wenn Schiedsrichter Roger Roy Gad einige Minuten zuvor auf Elfmeter für Unna entschieden hätte. Timo Kollakowski hatte Scharfe zu Fall gebracht. Letztlich behielt der BV aber die Oberhand.

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Man hat gesehen, dass ein 2:1 immer gefährlich ist“, sagte Keller. Unnas Trainer Emre Aktas: „Wir haben die ersten 15 Minuten verpennt. Danach haben wir mindestens mitgespielt.“ Er hat den Elfmeterpfiff vermisst, war aber trotzdem nicht unzufrieden.

Teams und Tore
BVB:
Schaub - Coers, Ehrentraut, Kollakowski, Diekmann - Razanica, Kronenberg (59. Christal) , Berger - Fluder (90.+1 J. Stolzenhoff) , Schuster (90.+3 Rimkus) , Ersoy
RWU: Hellebrandt - Öztürk, Lukas, Straszok, Kinder, Tasci, Macchia, Ellerkmann, Losay (59. Gehrmann) , Güven (46. Scharfe), Dikmen (64. Berlandieri)
Tore: 1:0 Schuster (8.), 2:0 Ersoy (14.), 2:1 Gücen (44.)

VfR Sölde – Westfalia Wethmar 2:0 (1:0)

Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar, die zuletzt drei Siege aus vier Spielen holten, blicken wieder nach unten. Dabei sah es am Sonntag in Sölde gerade in der ersten Hälfte gut aus für die Gäste. Nach der ersten Chance für Sölde durch den Kopfball von Nico Höhme (3.), ließ Wethmar im weiteren Verlauf lange keine Chance der Gäste zu. Wethmars Keeper Maik Müller war eher als Balljunge beschäftigt. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber landeten häufig im Toraus und fanden keinen Abnehmer.

Der TWW seinerseits hatte in Tim Heptner und Maik Küchler zwei nominelle Stürmer auf dem Feld, war aber nicht in der Lage, Chancen zu generieren. „Wir haben nicht eine Chance gehabt und auch keine Anspielstationen. Da muss mehr gearbeitet werden“, reagierte Nehling zur Pause.

Zuvor musste der Trainer aber mit ansehen, wie Bastian Quiering die erste richtig gute Gelegenheit des VfR entschärfte. Kevin Marquardt spitzelte den Ball an Müller vorbei, doch Quiering klärte noch (33.). Fünf Minuten später klingelte es dann doch – unnötig, fand Nehling. Höhme flankte ungehindert in den Strafraum. Marquardt bekam gerade noch die Fußspitze an den Ball und das Leder trudelte langsam in Richtung Innenpfosten und ins Netz – 1:0 (38.). Müller bewahrte die Westfalia kurz vor der Pause vor dem 0:2, entschärfte einen Schuss vom stets gefährlichen Marquardt (41.).

In Alexander Podszuck und Tim Kowalski kamen zwei schnelle Spieler ins Spiel. Kurz nach dem Wechsel rettete Müller erneut gegen Marquardt (48.). Wethmar kam jetzt besser ins Spiel, kam häufig mit Podszuck über rechts. Kevin Coerdt scheiterte mit der ersten guten Chancen (55.) an der vielbeinigen Sölder Abwehr. Als Maik Küchler aussichtsreich für Tim Holz ablegte, bekam dieser den Ball nicht unter Kontrolle und vertändelte (62.). In Christian Wantoch von Rekowski brachte Nehling einen weiteren Offensivspieler, entblößte etwas das Mittelfeld. Wethmar hatte Glück, als Marquardt an einer Flanke knapp vorbeirutschte (72.). Auch bei Meik Hibbelns Schuss ans Außennetz (75.) schaute der TWW nur hinterher. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Quiering, der einen wuchtigen Kopfball knapp über das Tor setzte (77.). Nach einem Lattenschuss von Lukas Rausche (78.) musste Patrick Johann nach Foul an Wantoch mit der Ampelkarte vom Platz. Wethmar kam nur noch zu einem Abschluss durch Wantoch (82.). Sölde dagegen machte in der Nachspielzeit durch Oliver Adler alles klar.

Teams und Tore
VfR:
Stellfeld - Höhme, Dölling, Leonhardt (62. Greig), Hibbeln (80. Rauen), Johann, Marquardt (72. Adler), Rauße, Hain, Kastner, Arafa
TWW: Müller - Quiering, Holz, Pöhlker, Kösling, Stork, Schöpf (70. Wantoch v. Rekowski), K. Coerdt, R. Coerdt (46. Podszuck), Heptner (46. Kowalski)
Tore: 1:0 Marquardt (38.), 2:0 Adler (90. +1)

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