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Großbrand in Schule: 15-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach einem Brand in einer Gesamtschule in Hennef bei Bonn am Sonntag ist gegen einen 15-Jährigen Haftbefehl erlassen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Bonn am Montag mitteilte, wurde der verdächtige Jugendliche wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Der Jugendliche bestreitet die Vorwürfe. Mehrere Indizien deuteten aber auf eine Täterschaft hin. Der 15-Jährige hatte sich kurz nach dem Ausbruch des Brandes in der Nähe der Schule aufgehalten. Es gebe Hinweise darauf, dass der Notruf von seinem Handy kam.

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Hennef

, 15.04.2018
Großbrand in Schule: 15-Jähriger in Untersuchungshaft

Die Schäden eines Feuers sind an dem Gebäude der Schule zu sehen. Foto: Henning Kaiser

In der Schule war am Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen und ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Nach einem anonymen Notruf hatte ein Branderkundungstrupp zwei Menschen vom Brandort flüchten sehen. Ob der 15-Jährige einer von ihnen war, ist weiterhin unklar. Der Jugendliche wurde von der Polizei in der Nähe der Schule aufgegriffen, er hatte sich aggressiv verhalten. Die Beamten nahmen den Jungen, der von einem Kinderheim als vermisst gemeldet war, in Gewahrsam.

An der Gesamtschule in Hennef wurde der Unterricht ohne Ausfälle fortgesetzt, wie die Schulleitung auf Anfrage berichtete. An einem zweiten Standort seien Ausweichklassen eingerichtet worden.