Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Was lebt in Loch Ness?

Inverness. Ein internationales Forscherteam will erstmals alle Lebewesen im sagenumwobenen Loch Ness erfassen. Dafür sollen in dem schottischen See auf breiter Basis DNA-Spuren gesammelt werden, teilte die Universität von Otago in Neuseeland mit.

Was lebt in Loch Ness?

Der See Loch Ness im schottischen Hochland bei Inverness. Foto: Philipp Brandstädter/dpa

Geleitet wird das Team von dem Biomedizin-Professor Neil Gemmell. Nebenbei erhoffen sich die Forscher auch einen Hinweis darauf, ob es eine reale Grundlage für die Legende vom Ungeheuer Nessie gibt.

Von Juni an werden die Wissenschaftler Proben aus dem Wasser nach Erbgut von Lebewesen untersuchen. „Immer wenn sich eine Kreatur durch ihre Umgebung bewegt, hinterlässt sie winzige DNA-Fragmente aus Haut, Schuppen, Federn, Fell, Kot und Urin. Diese DNA kann eingefangen, sequenziert und dann verwendet werden, um diese Wesen zu identifizieren“, sagte Gemmell der Pressemitteilung zufolge.

Ziel sei es, eine detaillierte Liste aller in Loch Ness lebenden Geschöpfe aufzustellen und sie mit den Lebewesen aus anderen Seen zu vergleichen. „Große Fische wie Wels und Stör wurden als mögliche Erklärungen für den Monstermythos vorgeschlagen, und wir können diese Idee und andere sehr gut testen“, sagt er. Sollten sie tatsächlich auf DNA stoßen, die der urzeitlicher Meeresbewohner ähnelt, wäre er überrascht, gibt der Forscher zu. Er sei aber offen für alles.

Loch Ness sei noch nicht bis zur Gänze erforscht und die Wissenschaftler hoffen nun auf eine Menge neuer Informationen. Deswegen ist das Projekt für Professor Gemmell viel mehr als eine Monsterjagd. Es sollen bislang unbekannte Arten dokumentiert werden, insbesondere Bakterien. Außerdem soll das Projekt zu einem besseren Verständnis bekannter Spezies führen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Cambridge. Ein tropfender Wasserhahn kann einen in den Wahnsinn treiben. Doch wie entsteht eigentlich dieses nervige Geräusch? Das war bislang ein Rätsel. Bislang.mehr...

Berlin. Kinder mit einer mittelschweren ADHS sollen künftig schneller Medikamente wie Ritalin bekommen. Das sieht eine neue Leitlinie zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vor, die am Freitag von den zuständigen Fachgesellschaften und -verbänden vorgestellt wurde.mehr...

Bristol. US-Präsident Trump mit seinen morgendlichen Twittersalven scheint eine Ausnahme zu sein: Einer groß angelegten Auswertung von Tweets zufolge denken die meisten Menschen in den frühen Morgenstunden nämlich eher analytisch und kühl, während sie erst abends emotional und impulsiv werden.mehr...