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Was ist eigentlich Ramadan?

Was ist eigentlich Ramadan?

Bis zum Sonnenuntergang verzichten gläubige Muslime im Fastenmonat Ramadan aufs Essen und Trinken. Foto DPA Foto: picture alliance / dpa

Von Marie Rademacher

Dorsten. Es ist Ramadan. So heißt der Monat, in dem gläubige Muslime 29 Tage lang fasten. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang essen und trinken sie dann nichts. Das ist ganz schön anstrengend – gerade bei den Temperaturen in den vergangenen Tagen. Vielen Muslimen ist das Fasten aber trotzdem sehr wichtig. Sie nutzen die Zeit, um noch mehr als sonst zu beten und über ihr Leben nachzudenken. Dass sie dabei nicht essen und trinken, hilft ihnen, Essen und Trinken mehr wertzuschätzen, wenn die Sonne untergegangen ist. Dann gibt es nämlich immer ein Fastenbrechen und alle setzen sich zusammen an den Tisch, um zu essen und zu trinken. Es muss aber nicht jeder Muslim fasten. Es ist freiwillig. Frauen, die ein Kind erwarten, Kranke und Kinder machen zum Beispiel selten beim Ramadan mit, weil es ihrem Körper zu viel abverlangen würde. Am Samstag (2. Juni) feiert die muslimische Gemeinde Dorsten in ihrer Moschee das Fastenbrechen besonders groß. 250 Menschen hat sie dazu eingeladen. Und sie hat nicht nur Menschen eingeladen, die auch Muslime sind, sondern auch viele lokale Politiker und Vertreter von den christlichen Kirchen. Es soll ein großes „Miteinander“ werden.

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