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Warum wickeln manche Passagiere ihren Koffer in Folie ein?

Frankfurt/Main. Bei einer Flugreise sollen nicht nur die Passagiere sicher ankommen, sondern auch deren Gepäck. Deswegen ist das sogenannte Wrapping als Service eingeführt worden. Die Folie schützt den Koffer - manchmal aber auch den Besitzer vor Ärger mit dem Zoll.

Warum wickeln manche Passagiere ihren Koffer in Folie ein?

Koffer werden beim Ein- und Ausladen nicht gerade sanft behandelt. Eine Folie bietet ihnen Schutz - nicht nur vor Kratzern, Dellen und Rissen. Foto: Christian Charisius

An Flughäfen sieht man häufig Passagiere, die ihren Koffer in Folien einwickeln lassen. Das ist an bestimmten Stationen gegen Gebühr möglich. Das Gepäckstück sieht danach wie eingeschweißt aus. Doch wofür ist die Folie gut?

Häufig werden Koffer beim Ein- und Ausladen unsanft behandelt, manchmal stehen sie länger im Regen. Die Folie verspricht Schutz. Am Frankfurter Flughafen wird sogenanntes Gepäck-Wrapping vor den Passagierschaltern in Terminal 1 und 2 angeboten. Die Folie schütze vor „Verschmutzung, Kratzern, Aufspringen während des Transports und Zugriffen durch Unbefugte“, erklärt Fraport. Die Kosten für einen Koffer normaler Größe betragen 11 Euro.

Auch der Düsseldorf Airport bietet Gepäckversiegelung an, zum Preis von 9 Euro pro Koffer. Der Flughafen nennt als Vorteile ebenfalls den Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit, Kratzern, Rissen und unerlaubten Zugriffen. Der Fluggast kann auch mehrere Gepäckstücke zusammen umwickeln lassen, um Übergepäckkosten zu vermeiden.

Durch die Folie würden sich zudem die Schnallen und Bänder von Rucksäcken nicht verhaken, erklärt der Dortmund Airport. Das senkt das Risiko, dass der Rucksack irgendwo liegen bleibt. Allerdings bekommt der Fluggast am Check-in oft ohnehin einen kostenlosen Plastiksack für seinen Rucksack, um diese Gefahr zu vermeiden.

Der Dortmund Airport verweist ausdrücklich auch auf den Schutz vor „unbemerktem Schmuggel“. Dazu kann es zum Beispiel in Kolumbienkommen. „Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht“, warnt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land.

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