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Waldhof ruft wegen DFB-Entscheidung Schiedsgericht an

Der SV Waldhof Mannheim hat nach der verspäteten Lizenzerteilung für den KFC Uerdingen wie angekündigt rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eingeleitet. „Zur Wahrung der Rechte unseres SV Waldhof Mannheim 07 im aktuellen Zulassungsverfahren haben wir nach ausführlicher rechtlicher Beratung am vergangenen Freitag, dem 15. Juni 2018, Klage vor dem Ständigen Schiedsgericht des DFB eingereicht“, teilte der Regionalligist am Mittwochabend in einer Erklärung mit.

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Mannheim

, 20.06.2018

Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des DFB hatte am 4. Juni entschieden, dass Uerdingen trotz der Unstimmigkeiten bei der Überweisung einer für den Aufstieg notwendigen Finanzreserve die Lizenz für die 3. Liga erhalten soll.

Das wollen die Mannheimer, die sportlich den Aufstieg gegen Uerdingen verpasst hatten, nun gerichtlich prüfen lassen. „Wir haben großes Vertrauen in die dort zuständigen Personen und sind zuversichtlich, dass das Verfahren rechtzeitig und professionell abgeschlossen wird“, hieß es. Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp hatte schon Anfang Juni gesagt: „Regularien sind eben dafür da, eingehalten zu werden.“

Unterdessen hatte der DFB-Kontrollausschuss am Dienstag Waldhof nach dem Abbruch des Relegationsspiels gegen Uerdingen zum Abzug von neun Punkten in der kommenden Saison, einer Geldstrafe in Höhe von 50 000 Euro und mehreren Auflagen verurteilt. Der SV Waldhof hat bis Freitagmittag Zeit, dem Antrag zuzustimmen. Sollte er ihn ablehnen, wird das DFB-Sportgericht in der kommenden Woche über den Strafantrag entscheiden.

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