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Zwergkaninchen im Wald ausgesetzt

21.06.2007

Vreden Er wähnte sich wohl in Sicherheit, der Vredener, der am Montagabend mehrere Zwergkaninchen in einem Wald in Gaxel aussetzte. Doch er wurde gesehen: Förster Oliver Sielhorst war zufällig mit zwei Jagdhunden im Wald unterwegs und beobachtete, wie der Tierhalter seine Tiere «der Natur überließ». Sielhorst ließ seine Hunde die Zwergkaninchen apportieren und konnte so drei Tiere retten.

Der Tierhalter konnte mit Hilfe der Zeugenaussagen recht schnell ermittelt werden, wie Jürgen Depenbrock von der Fachabteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Vreden mitteilte. Der aus Vreden stammende Kaninchenzüchter wird nun Post vom Kreis erhalten, die dortige Veterinärbehörde geht dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz nach. Zunächst werde dem Tierhalter ein Anhörungsbogen zugeschickt, hieß es auf Anfrage beim Kreis.

Es ist wahrlich nicht der erste Fall von ausgesetzten Tieren in den weiten «Vredener Landen» - Schlangen, Schildkröten, Meerschweinchen oder Kaninchen wurden schon gefunden an Orten, wo sich die Tierhalter unbeobachtet fühlen. «Die Tiere hätten im Wald keine Überlebenschance», meint Depenbrock.

Die Zwergkaninchen wurden von der Stadt Vreden ins Ahauser Tierheim gebracht. ewa/pd

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