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Perlen barocker Musik

Vreden Mit einem schwungvollen Orgelauftakt - passend betitelt Tube Tune - erfreute der Organist Kurt Ludwig Forg das Publikum am Sonntag in der Barockkirche St. Franziskus in Zwillbrock.

17.10.2007

In Dietrich Buxtehude's Solokantate "Singt dem Herrn" verbanden Tenor Rainer van Husen, Flötist Konrad Hünteler und das Continuospiel der Orgel Transparenz mit Leichtigkeit. Die Musiker waren sich in Sachen barocker Aufführungspraxis auf der Orgelbühne einig.

Viele Zeitalter bereist

Von der Sopranistin Annelie Ewald-Bouillon ertönte hoch barocker Schöngesang, obschon Alexandro Scarlatti's Cantata am rezitatorischen Beginn agogischer hätte sein können. Lobpreisungen göttlicher Allmacht gibt es in jedem Zeitalter und so schweiften die Musiker in die Romantik und ins 20. Jahrhundert, aber musikalische Favoriten blieben an diesem Sonntag die barocken Perlen in ebenbürtiger Atmosphäre. Warum der Vertreter der Alten Musik und erster Flötist in Frans Brüggen's Orchester des 18. Jahrhunderts, Konrad Hünteler, nicht eine seiner mitteltönigen 415 Hertz gestimmten Traversflöten bei den Solo-Fantasien von Georg Philipp Telemann spielte ist schade und bleibt offen. Herzlicher Beifall ertönte für das musikalische Quartett sowie eine Zugabe für die Zuhörer - und vielleicht reizte den ein oder anderen noch, das Wochenende bei dem schönem Herbstwetter mit einer kleinen Runde durch das Venn zu beschließen. hft

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