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Klimaschutz bleibt Thema

Vreden Vreden ist dabei bei "SolarLokal" - der Rat beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Beteiligung der Stadt an der von dem Verein Deutsche Umwelthilfe und der SolarWorld AG getragenen bundesweiten Imagekampagne für mehr kommunalen Solarstrom.

06.10.2008

Der Vorteil für die Stadt: Sie erhält unter anderem Informationen und Ideen für Marketingaktionen. Weiter biete "SolarLokal" eine von der Sadt gegebenenfalls für weitere Verpachtungen zu nutzende bundesweite "Dachbörse" für Solarstromanlagen, informierte Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch die Ratsmitglieder.

Die Ideenskizze, die die Verwaltung für die Bewerbung für den NRW-Wettbewerb "Aktion Klimaplus" erstellt hatte, biete eine gute Grundlage, um weitere Schritte für Klimaschutz und -anpassung in Vreden zu unternehmen, betonte der Beigeordnete.

Informiert sein

Zum einen wolle die Verwaltung den Rat über alle relevanten Entwicklungen regelmäßig informieren - als Beispiel nannte er das Klimatschutzkonzept des Kreises Borken, das bis Ende des Jahres entwickelt werden soll. Auch nannte Holtwisch das Stichwort "nachhaltiges Flächenmanagement": Dieser Ansatz nehme ganz Vreden in den Blick und zeige auf, was später in Bebauungsplänen zu realisieren sei. Energetische Gebäudesanierung - zu diesem Thema solle wieder im Rathaus eine informative Ausstellung zu sehen sein. Ende November solle diese wieder mit einer Handwerkerpräsentation verbunden werden, im Anschluss wieder eine Thermografie-Aktion stattfinden.

Neu ist die Rolle der Stadt Vreden auch als Verpächterin von Dachflächen für Photovoltaikanlagen, die private Investoren betreiben. So ist eine Fläche auf dem Dach des Gymnasiums Georgianum für eine Multiplikatorenanlage vorgesehen, darüber hinaus habe ein Investor Interesse bekundet, auf dem Turnhallendach an der St. Felicitas-Förderschule eine Anlage zu betreiben, teilte Holtwisch mit. "Das kann man nur unterstützten", kommentierte Helma Benke (Grüne) die Ausführungen der Verwaltung, forderte gleichwohl nach wie vor eine detaillierte Auflistung der Energiekosten, die in den städtischen Gebäuden verursacht werden.

Flächenmanagement

"Ich habe so meine Zweifel, ob die Stadt das eigentlich will", nahm Reinhard Laurich (SPD) Bezug auf den Punkt nachhaltiges Flächenmanagement, stimmte aber insgesamt zu. In der nächsten Bauausschusssitzung werde das Thema auf der Tagesordnung stehen, betonte die Verwaltung. "Wir nehmen die Verwaltung beim Wort", kommentierte Elmar Kampshoff (UWG) darauf hin. ewa

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