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Handgeklapper ruft herbei

Abwechslungsreiches Programm lockt viele Besucher in die Stadt

04.06.2007

Mittelalterlich wurde der Hansemarkt durch einen Herold ausgerufen. «Empfangt die Redner mit einem kräftigen Handgeklappere», verkündete der stilecht gekleidete Herold und hieß damit Walburga Schmitz, Vredens stellvertretende Bürgermeisterin willkommen, die den Hansemarkt eröffnete. «Die Gaukler und Musiker werden uns in die Hansezeit versetzen, bummeln Sie mit uns durch die Stadt und nehmen Sie an der großen Hansetafel Platz», lud Walburga Schmitz alle Gäste zum Verweilen ein. Barbara Ernst, die Vorsitzende des Ausschusses für deutsch-niederländische Zusammenarbeit, freute sich gemeinsam mit Andre van Nijkerken (Wethouder von Winterswijk) über die farbenprächtige Veranstaltung, bei der Musiker, Sänger, Trachtengruppen und viele Handwerker aus den Niederlanden für ein besonderes Flair sorgten. Anschließend stellte Michael Bala, der Geschäftsführer des Stadtmarketing das Projekt «Grenzenlos-Onbegrensd» mit dem Titel «Kunst ohne Grenzen» vor: «Mit der «Stichting bevordering toerisme Winterswijk» ist das Projekt entwickelt worden, bei dem der Hansemarkt in der Widukindstadt die Auftaktveranstaltung bildet. Am 24. Juli und 2. August sind die Vredener und Winterswijker Kinder eingeladen, auf alten Pfaden einiges an «Schmuggelgut» zu befördern und es an der Grenze «Zöllnern» auszuhändigen. «Der Flamingo ist das neue Erkennungszeichen unseres Projektes,» erklärte Michael Bala und freute sich auf die weiteren gemeinsamen Aktionen mit den Winterswijkern. Dr. Annette Menke führte durch die Sonderausstellung des Hamalandmuseums «Eyn guot speyß», und auch das Scherenschnittmuseum zog viele an. Für Unterhaltung sorgten das Theaterensemble «Notabene», Gaukler «Uhlenreich» und seine Musiker, ein niederländischer Männerchor und Musiker in Trachten. Die Kinder vergnügten sich in einem Zirkuszelt mit Spielen, Basteln und einer Schminkaktion. Hansetypische Gerichte wie Fleisch und Fisch vom Grill sowie Met, Wein, Buttermilch, Kuchen und Brot mundeten, und die vielen Handwerkerstände luden zum Staunen und Verweilen ein. rol

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