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Eine Hauptschule ist ein Ziel

Vreden Auf lange Sicht geht an einer Fusion der beiden Vredener Hauptschulen wohl kein Weg vorbei - darüber herrschte in der Ratssitzung am Mittwoch Einvernehmen. Ein gebundener Ganztagsbetrieb wurde ebenso einhellig für wünschenswert gehalten.

21.06.2007

Dennoch: Der SPD-Antrag, die Zusammenlegung der St. Georg- und der Walbertschule zu beschließen, wurde abgelehnt. Damit könne er leben, wie SPD-Fraktionschef Reinhard Laurich erläuterte: «Wir wollten mit dem Antrag ein klares Ziel formulieren, dann kann man den Weg dahin besser beschreiten.»

Schülerzahl sinkt

Vor dem Hintergrund der sinkenden Schülerzahlen habe die SPD den Antrag gestellt, mehr pädagogische Qualität für die Schüler und mehr Effizienz für die Stadt verspreche man sich durch Fusion und Ganztagsbetrieb, begründete Reinhard Laurich (Foto). In Gesprächen mit den Elternvertreter sei die SPD zu ihrer Überraschung auf viel Zustimmung für diese Pläne gestoßen, teilte er mit. «Wir sind uns im Klaren, dass das ein Kraftakt ist. Aber der ist notwendig.»

Die CDU könne sich eine verstärkte, enge pädagogische Zusammenarbeit der beiden Schulen vorstellen, die in einer Fusion münde, nahm Theo Humberg (Foto) für die CDU Stellung.

Zum jetzigen Zeitpunkt lehne die CDU eine Fusion ab.

Pädagogische Profile

Die Verschmelzung zweier Schulen mit unterschiedlichen pädagogischen Profilen brauche seine Zeit, aus diesem Grund befürworte die CDU-Fraktion den Vorschlag der Verwaltung, mit den Schulen und der Schulaufsicht in Gespräche einzutreten und gemeinsam Lösungsmodelle zu diskutieren.

«Ganztags können wir uns gut vorstellen», betonte Helma Benke (Grüne), führte aber auch an, dass zurzeit eine Fusion nicht notwendig sei: «Was zurzeit fehlt, sind die Lehrerstellen, nicht die Schüler.» Sie regte an, die Elternvertreter mit in die Gespräche über die Kooperation miteinzubeziehen. Für die UWG signalisierte Andreas Wethmar Zustimmung.

«Ich merke, in der Zielsetzung ist man sich einig», fasste Bürgermeister Hermann Pennekamp zusammen - nun ist die Verwaltung an der Reihe. ewa

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