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Eigentümer plant Neubau mit Wohnungen und Gastronomie

Ehemaliges Brauhaus in Vreden wird abgerissen

Die Entscheidung ist gefallen: Das ehemalige Brauhaus in der Vredener Innenstadt wird abgerissen. In einer Sitzungsvorlage für die nächste Ratssitzung wird das erstmals offiziell kommuniziert. Auf dem Grundstück soll ein Neubau entstehen. Ein Gerücht ist damit vom Tisch.

Vreden

, 21.02.2018
Eigentümer plant Neubau mit Wohnungen und Gastronomie

Der Abriss des ehemaligen Brauhauses ist beschlossene Sache. © Hubert Stroetmann

Das Gebäude des ehemaligen Brauhauses wird abgerissen. Das steht in der Vorlage zur nächsten Ratssitzung. Eine Überraschung ist es nicht, aber es ist die erste offizielle Bestätigung der Pläne. Der zuständige Architekt wird das Projekt in der Ratssitzung am Dienstag, 27. Februar, erstmals öffentlich vorstellen. Laut Sitzungsvorlage plant der Eigentümer Alfons Küpers, auf dem Grundstück ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. „Im Erdgeschoss ist wieder eine gastronomische Nutzung vorgesehen“, heißt es in der Vorlage.

Keine Wohnungen für Senioren

Das bestätigt Alfons Küpers am Mittwoch im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. „Der Mieter steht bereits fest.“ Wer es ist, will er aber noch nicht verraten. In den oberen Stockwerken sollen 15 oder 16 Eigentumswohnungen entstehen. „Es sind keine Seniorenwohnungen“, stellt Alfons Küpers klar. Gerüchte in diese Richtung waren schon kurz nach dem endgültigen Aus für das Projekt Craftwerk aufgekommen.

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Rückblick: Im Januar 2017 haben sich Rolf Elsing und Alfons Küpers mit ihren Plänen für die Umgestaltung des alten Brauhauses an die Stadt gewandt. Es sollte ein Tageslokal mit Terrasse nach vorn zur Wüllener Straße und zum Markt hin, einem großen Saal im hinteren Bereich für Veranstaltungen von Konzert bis Sport und einem Tanzkeller für Nachtschwärmer entstehen. Die Stadt nahm die Planungen sehr positiv auf.

Craftwerk ist am Schallschutz gescheitert

Doch schon im Mai gab es erste Probleme mit dem Schallschutz. „Ich bin zuversichtlich, dass die Experten das hinbekommen“, sagte Rolf Elsing zu diesem Zeitpunkt noch. Im September stand dann fest: Die Probleme mit dem Schallschutz können nicht gelöst werden. Die Kosten für den Umbau waren einfach zu hoch – und das auch noch mit ungewissem Ausgang. Denn erst nach einem Umbau hätte sich in der Praxis gezeigt, ob all das denn gereicht hätte, um die Anforderungen an den Lärmschutz zu erfüllen. Im Januar wurden die Räume leergeräumt, jetzt kommt der Abrissbagger.

Für die Verwaltung scheinen die Pläne durchaus positiv zu sein. „Die Verwaltung begrüßt es, dass an dem wichtigen Innenstadtstandort am Marktplatz eine neue städtebauliche Entwicklung angestrebt wird“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Ein Beschluss wird in der Ratssitzung nicht gefasst, der Rat nimmt die Pläne lediglich zur Kenntnis.

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