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"Deutsche Goldmine"

VREDEN Der "Best Ager" ist noch lange kein Senior, aber auch kein junger Erwachsener mehr. Er steht in der Mitte des Lebens und möchte diese nun genießen und sich für das bisher Geleistete belohnen - dank einer hohen, in den kommenden Jahren stark zunehmenden Kaufkraft, vereint mit einer ausgeprägten Konsumfreudigkeit.

31.10.2007

Doch: Viele Unternehmen enttäuschten diese anspruchsvolle Kundengruppe noch in Marketing und Verkauf. Als "deutsche Goldmine" bezeichnete Prof. Harald F. Ross, Referent bei den ersten Vredener Handelsgesprächen, die Kundengruppe der "Best Ager" - einem (noch) "unbekannten Wesen", welches stets mehr in den Fokus der (Ge-)Werbetreibenden rücken sollte - nicht allein, um dem sich abzeichnenden demographischen Wandel Rechnung zu tragen.

Diese anspruchsvolle Kundengruppe müsse allerdings besonders geschickt umworben werden, um das enorme wirtschaftliche Potenzial abzuschöpfen. Alleinige Hauptzielgruppe der Werbeindustrie sei schon lange nicht mehr die der 14- bis 49-Jährigen. Zeitgemäße Werbung werde nicht nach Altersgruppen eingeteilt, sondern nach Lebensstilen. Einige Marktsegmente hätten sich zu diesem Umdenken aber noch nicht durchringen können. Die Problematik: "Es gibt kaum eine Zielgruppe, die heterogener ist als die der 'jungen Alten'", so Prof. Ross. Eines verbinde sie jedoch allesamt: ",Best Ager' stellen besondere Anforderungen an das Produkt, an das Unternehmen und vor allem an den Verkäufer", so Ross weiter.

Grundsätzlich seien "Best Ager" bereit, ein gewisses Maß an Qualität zu honorieren - insbesondere der Beratungsqualität komme eine besondere Bedeutung zu.

Altersgerecht

Unterscheiden ließen sich generationsübergreifende sowie altersadäquate Produkte und Leistungen. Das erste Segment, besetzt vom genussorientierten, jung gebliebenen "Best Ager", ist geprägt von Lifestyle-Produkten und -Leistungen, die mit einem versierten "Jung-zu-Alt-Marketing beworben werden müssten. Beim alternativen "Alt-zu-Alt-Marketing" müssten die Ansprüche der eher konservativ geprägten "Best Ager" befriedigt werden. Die Art der Kundenansprache solle von Einfach- und Klarheit geprägt sein und eine gewisse Souveränität vermitteln - abseits von "Seniorenteller" und einer übertriebenen Jugendkultur. ms

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