Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Am Preis wird nicht gedreht

Vreden Der Blick ging in der Sitzung des Betriebsausschusses des Städtischen Bäderbetriebe voraus zur Eröffnungsparty für das Hallenbad im September - und zurück in die ersten beiden Wochen des Freibadbetriebs.

14.06.2007

Eine Entscheidung untermauerte das Gremium dabei: Es bleibt bei den festgelegten Eintrittspreisen. Am Mittwoch, dem Tag der Sitzung, hatte das Rathaus ein Bürgerantrag erreicht, in dem mehrere Vredener forderten, dass das Tarifgefüge für die Bäderanlage Familienermäßigungen berücksichtigen müsse.

Automat im Einsatz

Wie berichtet, war es durch die neue Technik im Eintrittsbereich - die Badegäste müssen an einem Automaten zahlen - nicht mehr möglich gewesen, Familienpassinhabern die bisher eingeräumte Ermäßigung zu gewähren. Ausschussvorsitzender Heinz Gewering (CDU) untermauerte im Gespräch mit der Münsterland Zeitung die Entscheidung: Bewusst habe sich der Ausschuss seinerzeit für einen Kassenautomaten entschieden, und dieser lasse eine weitere Differenzierung als zwischen normalem Eintritt, ermäßigtem und Mehrfachtickets nicht zu. «Für mehr Kontrolle braucht man mehr Personal, und das würde mehr Kosten bedeuten», verdeutlichte Gewering den Grund für den Beschluss.

«Es sind familienfreundliche Preise», verteidigte Gewering auch die neuen Tarife, die der Ausschuss für die teils ganz neue, teils erneuerte Anlage festgelegt hat. Mit einer 50er Karte könne ein Jugendlicher für einen Euro den ganzen Tag im Freibad verbringen, gab er ein Beispiel. Was der Familienpass den Vredenern noch bringt, darüber müsse diskutiert werden, so der Ausschussvorsitzende, aber nicht im Bäder-Betriebsausschuss.

Schon 6000 Gäste

6000 Gäste in den ersten knapp zwei Wochen und eine riesigie Resonanz auf die Rutsche - diese Bilanz teilte Schwimmmeister Norbert Schemming beim Ortstermin mit. Die Zahl der Beschwerden über den Preis oder Wartezeit vor den Sammelumkleiden oder Duschen sei bei etwa 20 anzusiedeln, hörten die Kommunalpolitiker. Unter diesem positiven Eindruck erfolgte im Anschluss der Ausblick auf den 23. September und dessen Gestaltung - dann soll das Hallenbad eröffnet werden. ewa

Lesen Sie jetzt