Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Vorwürfe der sexuellen Belästigung: WDR kündigt Mitarbeiter

Köln. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat einem Mitarbeiter wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung fristlos gekündigt. Nach Informationen des Magazins „Stern“ und des Recherchebüros „Correctiv“ handelt es sich dabei um einen Fernsehkorrespondenten, dem zahlreiche Belästigungsfälle vorgeworfen werden.

Vorwürfe der sexuellen Belästigung: WDR kündigt Mitarbeiter

Das Funkhaus des WDR. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der WDR selbst teilte dazu am Montag in Köln mit, er habe in den letzten Wochen neue Hinweise mehrerer Betroffener erhalten. Auch nach Anhörung des Mitarbeiters habe der WDR die Vorwürfe als glaubhaft und so gravierend eingestuft, dass er nun Konsequenzen gezogen habe.

WDR-Intendant Tom Buhrow teilte mit: „Ich kann mir vorstellen, dass es für die Betroffenen ein schwieriger Schritt war, aus der Anonymität herauszutreten. Aber genau dieses Vertrauen war entscheidend für den Aufklärungsprozess.“

Der Mitarbeiter war im April bis auf weiteres freigestellt worden. Buhrow beauftragte die hauseigene Revisionsabteilung mit der Überprüfung und Aufarbeitung der Vorwürfe. Als weitere mutmaßliche Fälle bekannt wurden, schaltete er auch noch die frühere Gewerkschafts-Chefin Monika Wulf-Mathies ein. Sie soll untersuchen, wie der WDR in der Vergangenheit mit Hinweisen auf sexuelle Belästigung umgegangen ist.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Köln. Spezialkräfte haben in Köln einen Mann festgenommen, der sich in einem Wohngebäude verschanzt hatte. Zuvor soll der 48-Jährige am Donnerstagabend verschiedenen Zeugen mit einem Messer in der Hand aufgefallen sein, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Mensch wurde schwer verletzt - unklar war allerdings, wie es dazu kam. Nachdem Zeugen die Polizei verständigt hatten, flüchtete der 48-Jährige in ein Wohngebäude in unmittelbarer Nähe im Stadtteil Altstadt-Süd. Dort verschanzte er sich. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) rückte aus und nahm den Mann fest. Der „Express“ berichtete, der Mann habe zuvor einen Raub begangen. Das bestätigte die Polizei zunächst nicht.mehr...

Jülich. Ein 39 Jahre alter Autofahrer ist auf der Bundesstraße 56 bei Jülich in den Gegenverkehr geraten und gestorben. Sein Wagen prallte am Donnerstagnachmittag frontal gegen ein Lkw-Gespann - der Mann starb noch im Auto, wie die Polizei am Abend mitteilte. Der 47 Jahre alte Fahrer des Lastwagens wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang, das stark beschädigte Auto wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden des Unfalls wurde auf 50 000 Euro geschätzt. Die Teilstrecke der B56 zwischen Altenburg und Jülich-West war stundenlang gesperrt.mehr...

Gladbeck. Wegen einer fehlenden Rettungsgasse mussten Polizisten auf der Autobahn 31 mehr als einen Kilometer zu Fuß zu einer Unfallstelle laufen. Am Donnerstagnachmittag geriet nahe der Anschlussstelle Gladbeck ein Tanklastzug in Brand, wie die Polizei mitteilte. Weil keine Rettungsgasse gebildet wurde, erreichten Rettungskräfte den Einsatzort demnach nur mit erheblicher Verzögerung. Die Beamten eines Polizeiwagens machten sich 1,5 Kilometer zu Fuß auf den Weg. Die Feuerwehr nutzte für die Anfahrt die Gegenfahrbahn der A31. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Ursache für den Brand war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt.mehr...