Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Von wegen abstrakt - Sean Scully in Karlsruhe

Karlsruhe. Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien seit den 60er Jahren des Malers und Autors sind erst in Karlsruhe zu sehen. Im Mai 2019 geht die Schau nach Münster.

/
urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609684
Großßformatig und bunt: Blick Ausstellung „Sean Scully. Vita Duplex“. Foto: Uli Deck

urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609688
„Arles-Nacht-Vincent“ (2015). Foto: Uli Deck

urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609691
„What Makes Us“ (2017) von Sean Scully. Foto: Uli Deck

Sean Scully (72), einem der international bedeutendsten Vertreter der Abstraktion, widmen Karlsruhe und Münster eine umfangreiche Werkschau. Von diesem Samstag an sind in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe 130 Arbeiten zu sehen.

Das Besondere: Die Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien aus den 1960er Jahren bis heute werden vom Künstler kommentiert - in Skizzenbüchern, Notaten und Zitaten. Damit wird der in England aufgewachsene Ire mit US-Pass nach Angaben von Kunsthallen-Chefin Pia Müller-Tamm erstmals im deutschsprachigen Raum in seiner Doppelbegabung als Maler und Autor vorgestellt.

„Sean Scully. Vita Duplex“ ist bis zum 5. August in Karlsruhe, ab Mai nächsten Jahres - modifiziert - im LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster zu sehen. Der Titel spielt auf ein Highlight der Schau an und auf seine Doppelbegabung. Gezeigt werden etwa das neue raumgreifende „What Makes Us“, sein düsteres Meisterwerk „Durango“ (1990), melancholische „Passenger“-Bilder und farbige „Landlines“.

Scully ist Wanderer zwischen den Welten mit Ateliers in Bayern, Berlin, Barcelona und New York. Er bezieht sich auf Vorbilder wie Vincent van Gogh, Henri Matisse, Mark Rothko oder Jackson Pollock. Doch ob Gitter- oder Streifen-Bilder - seine Abstraktion ist emotional aufgeladen: „In den meisten meiner Bilder gibt es einen Kampf zwischen Hell und Dunkel. Oder zwischen Fröhlichkeit und Traurigkeit.“

/
urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609684
Großßformatig und bunt: Blick Ausstellung „Sean Scully. Vita Duplex“. Foto: Uli Deck

urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609688
„Arles-Nacht-Vincent“ (2015). Foto: Uli Deck

urn-newsml-dpa-com-20090101-180323-99-609691
„What Makes Us“ (2017) von Sean Scully. Foto: Uli Deck

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Frankfurt/Wiesbaden. Seine grell-bunten Bilder erinnern an Graffiti. Sie strotzen vor Humor und Ironie, sind zugleich aber auch klare Statements gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus.mehr...