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Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin wieder Meister

Stuttgart. Schwerin ist wieder Meister - die Volleyballerinnen lassen sich auch im dritten Spiel nicht von Stuttgart bremsen. Nach der Siegerehrung musste es für die Spielerinnen ganz schnell gehen.

Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin wieder Meister

Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin mit Trainer Felix Koslowski sind erneut deutscher Meister. Foto: Uwe Anspach

Auf den erfolgreich verteidigten Meistertitel folgte die große Party der Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin.

Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski setzte sich auch im dritten Finale der Best-of-five-Serie durch, landete beim MTV Stuttgart einen 3:1 (25:22, 25:18, 16:25, 25:18)-Sieg und feierte nach der schnellen Rückreise nach Schwerin bis in die frühen Morgenstunden in einer Diskothek.

Auch im Vorjahr ging das Duell der beiden besten deutschen Volleyball-Teams zugunsten des zweimaligen Europapokalsiegers aus Schwerin aus. Die Dominanz machte auch Trainer Koslowski stolz. „Das ist Wahnsinn. Den Titel zu verteidigen war schwerer, als ihn im vergangenen Jahr nach langer Pause zu gewinnen. Wir waren auf den Punkt fit, vor allem auch mental“, sagte der 34-Jährige.

„Es war ein unglaubliches Spiel, so wie Stuttgart im dritten Satz plötzlich zurück gekommen ist. Wir mussten unheimlich kämpfen, weil wir unbedingt durchziehen wollten und keine Verlängerung“, sagte Nationalspielerin Denise Hanke.

Die Mecklenburgerinnen haben damit in dieser Saison alle Vergleiche mit dem Vizemeister des Vorjahres gewonnen und machten nun ihren insgesamt zwölften Titelgewinn perfekt. „Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir hier nicht gewinnen können. Jetzt nehmen wir die Schale mit, das ist das beste überhaupt“, sagte Louisa Lippmann.

Stuttgarts Spielführerin Deborah van Daelen erwartete einige Tage Frust. „Es wird noch eine Weile brauchen, bis wir realisieren, dass wir durchaus auch stolz auf die Vizemeisterschaft sein können. Aber im Moment überwiegt noch die Enttäuschung“, sagte sie nach der zweiten Heimniederlage in der Finalserie.

„Das wir nicht gekämpft hätten, kann uns keiner vorwerfen“, meinte Trainer Giannis Athanasopoulos nach seiner ersten Saison als Chefcoach. „Wir waren nah dran, aber um Schwerin zu schlagen, muss man 100 Prozent geben, und zwar die ganze Zeit. Das haben wir nicht geschafft. Wir mussten mit unseren Verletzungen improvisieren.“

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