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VfL fehlt Kreativität / Tore zu klein in Schwerte-Ost

Fußball: Bezirksliga

Zwei Verlierer aus heimischer Sicht gab es am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga. Wie der VfL Schwerte und der SC Berchum/Garenfeld mit dem Misserfolg umgehen, ist aber denkbar unterschiedlich. In Geisecke setzen die Spieler alles daran, dass Trainer an der Seitenlinie schneller altern und beim ETuS/DJK brauchen sie größere Tore.

SCHWERTE

, 05.09.2016
VfL fehlt Kreativität / Tore zu klein in Schwerte-Ost

ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss (Mitte) haderte gegen Kalthof mit der Chancenverwertung.

Das 0:1 beim bis dahin noch punktlosen FSV Gevelsberg trifft den VfL Schwerte empfindlich. Anstatt nach dem Derbysieg gegen den ETuS/DJK eine Woche zuvor in bessere Zeiten aufzubrechen, ist das Gegenteil eingetreten. Als Drittletzter haben die Schwerter schon neun Punkte Rückstand zur Spitze. "Unserem Spiel fehlt die Kreativität im Mittelfeld und die zündende Idee im letzten Drittel des Spielfeldes", hat Silberbach erkannt, "deshalb erarbeiten wir uns kaum Torchancen."

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Geärgert haben sich auch alle Beteiligten des SC Berchum/Garenfeld nach dem 1:2 im Spitzenspiel beim SSV Hagen. Andererseits sei dies aber auch eine Niederlage, mit der man leben können, so Co-Trainer Sebastian Schulte, der die Hagener wegen ihrer individuellen Klasse für den Top-Aufstiegsfavoriten hält.

Typisch Geisecke – das Spiel der "Kleeblätter" gegen den ASSV Letmathe lief wie so viele Partien mit Beteiligung des Geisecker SV. Sie spielen eine blitzsaubere erste Halbzeit und liegen zum Seitenwechsel mit 2:0 in Führung. "Und mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit stehen plötzlich elf andere Geisecker Spieler auf dem Platz. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt zwei solch unterschiedliche Halbzeiten gesehen habe", sagte Trainer Thomas Wotzlawski, der noch zwei Letmather Treffer sehen musste, ehe Gökhan Hizarcis verwandelter Handelfmeter in der Schlussminute doch noch drei Punkte bescherte. 

"Für uns ist das Tor momentan nicht groß genug." Mit diesem Satz macht Trainer André Haberschuss das Hauptmanko seines ETuS/ DJK Schwerte gegen den SSV Kalthof deutlich: die Chancenverwertung. "Wir machen die Dinger zurzeit einfach nicht rein", hadert der Coach. Vor allem Torjäger Jasmin Smajlovic hatte am Sonntag alles andere als Schussglück. Weil Kalthof dann auch noch "durch so ein blödes Freistoßtor" (Haberschuss) in Führung ging, mussten die "Östlichen" am Schluss sogar froh sein, durch den späten Ausgleich ihres Kapitäns Tobias Felgner wenigstens noch ein Unentschieden geholt zu haben.